Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 57 (1913)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Familie Schemtob in ihren Beziehungen zur Philosophie
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 181 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 69% known words query
- IRI
…/2829132-2829851-2829854-2892038--40289-2892114- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Die Familie Schemtob in ihren Beziehungen zur Philosophie. 181 Erkenntnis. Und ebenso sind die ihm am nächsten stehenden und von ihm (unmittelbar) hervorgebrachten Wesen die getrennten Intelligenzen und die denkenden Kräfte. Auch die Welt der Sphären und das Heer der Himmelskörper sind, wenn sie auch den Engeln unterstellt sind, denkende Wesen, die Gott erkennen, wie es die Propheten bezeugen, die Weisen Israels überliefert erhalten und in unseren Gebeten zum Ausdruck gebracht haben. Das vorzüglichste aber unter allen dem Werden und Entstehen unterliegenden Wesen, und ihre Vollendung bildet der Mensch wegen der ihm innewohnenden Kraft der Vernunft, denn es kann keinem Zweifel unterliegen, daß seine Vollkommenheit in der Vernunft besteht Vermittelst der Wissensehaft soll der Mensch das Vernünftige in sich, das sein Wesen ausmacht, von der Möglichkeit zur Wirklichkeit bringen; durch die Vernunft ist er imstande, die Weisheit von der Torheit, das Angemessene von dem Verwerflichen zu unterscheiden1). *) Emunot, Einleit. S.2a. Vgl. X. E. S. 30 a, wo diese Stelle aus der Schrift des Vaters zitiert wird. Ich führe hier die einschlägigen Stellen aus der Nikomachischen Ethik au. Arist. Eth. N. I, 6. 1097, b. 24. Worin die Glückseligkeit besieht, werden wir erfahren sl X 7) <p 3׳• s l v! x 6 s p y 0 v t 0 ü & v־ö-pa)7׳rou 0S(77rsp yap öcüX'oty[ xod wavTi tsXvtafy xoci 0X0? a>v sctlv spyov tl xcci sv Toi spyco SozsT Taycc-fröv slvocl xat tö su, oütg> So^stsv av xai av8׳‘p<*)7rcp, SL7rsp sgtl tl spyov otuTOu.Das X, 7.1177, a. 12. sl §’s<yTLV Y) SuSoCLp.OVLOC xolt’ apsTTjv sv&pysia, suXoyov xoct<x t׳r,v xpaT1<rT7!v. öcijty) Sr0Lv sly! tou ap£<JTOU, SLTS V0U£ TOUTO, SLTS 0CXX0 TL . . . SLTS ׳&&T0V OV X.0CL CCÜTÖ SLTS TttV SV 1^pLtV T6 ׳frSLOTOCTÖV, V\ TOUTOU SVSpySLÖl XOCTOC TY)V abcsLav apsTTiv slt! av ךו tsXsloc su&ocL[/.ovta. otl X’sgttl ׳O-scupviTLXiri sipYlTaL. Das. b, 16: sl S7) twv p.sv xoltk Ta$ apsToc; Trpa^ewv cd tcoXltlxscl xal 7uoXsjj1txal xocXXsl xal p,sys3־SL wpos^oucriv, ocutocl S’&o^oXol xai t&Xou«; tlvo$ s^isvTai xat ob $l’ ocütocs atpsTocL sIclv, 7j Ss TOU VOÜ IvipySLOC OTCOuS־^ TS Sta^spsiv S0XST 'ö’SOpTlTL/CY) OUGOC, xal wap'auTÄv oüosvö; s<p£s<73*aL tsXqu!;, s^slv ts ־nSovnv olxsCav ... 6 §S TOLOUTOS OCV £17) ߣ0$ XpSLTTO)V 7) XGCT* (XV־0׳pO)7UOV. O Ü . y O. p &V־8׳p Ü)7ü6<; SOTTLV OUTü) ß L Ct> G S T OC L, a XX* ' ״Jj $ST0V TL SV ocüTco uwap^SL. Ö<70> Ss §1a<p£pet touto tou ffuvO’STG'u, toooütco