Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 56 (1912)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Ein neues Fragment des Sefer "Ben Mischle" Samuel ha-Nagids
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 726 (sequence 6)
- Language
- German
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326 Eta «tuesFragareat de» &efer .■>־ ' Die Worteקיוד. ־ «md שסר, welche den בי,* iwd;1My§* ihfen; als Überschrift dienen und gleichzeitig die ersten zwei Worte i des, am Anfänge des Werkes , angeführten Liedes-, bilden, sowie die einzelnen Buchstaben dieser Worte* wlicH^ an der Seite der ersten drei ,»,!••Parömien und der vier er6ten *^־־Parömien stehen, haben meine Aufmerksamkeit darauf gelenkt, daß der Verfasset es . verstanden hat, dem Liede einen־ seiner Tendenz entsprechenden technischen Aufbau'zu verleihen. Und zwar in folgender Weise: Das Lied besteht aus 32 Worten, der Zahl der Buchstaben de» Alphabets entsprechend. Ferner stellte der Dichter an de» Anfang jedes ParÖmienzyklus ein Wort des Gedichtes hin. So hat et in jedem Zyklus die Parömien derartig geordnet daß,die ersten Buchstaben der Reimsiiben der ersten Pa• römien zusammen das am Anfänge stehende Wort wiedergeben; :sind z. B.-die ReimsUben.der ersten.drei Pa• römien des ״«״*Zyklus ידים, Tn, יקים, so bilden ihre Anfangsbuchstaben das Wort קחה. So verfährt der Dichter wiederum bei den vier ersten Parömien des Zyklus % wo die Reim׳ Silben: ר״ו ,to* ,מודיר deren• Anfangsbuchstabe« das Wort •"גשר& wiedergeben. Diese Eigentümlichkeit zeigt uns, daß ursprünglich für alle Buchstaben des Alphabets Parömte« des Nagid vorhanden waren; und wenn wir die Anzahl der verlorenen aus der Zahl, der aufgefundenen גי, und *sw Parömien erschließen wollen, so dürfen wir annehmen, daß die Anzahl der Parömien sehr groß gewesen ist. -Aus dieser zweifellos richtigen Annahme folgt zugleich, daß nicht etwa •die Abschreiber, sondern der Verfasser dieses Prologs, der htegid selber es: war, der das Werk nach dieser uns vorliegenden Zusammenstellung geordnet hat Die beide« Blätter, die wir hier vor uns haben, sind die ursprüngliche Form• des Werkes, wie es aus der Feder des Verfassers geflossen ist Denn nur der Nagid besaß die Fähigkeit uns Parömien der alphabetischen Ordnung nach zu geben, und wenn zufällig die Parömien für einige Buchstabe« fehle«