Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 56 (1912)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Isaak Halevis Zitate
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 578 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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578 Isaak Halevis Zitate. wird, und daß die richtige Lesart Jehuda b. Tabbai ist» Halevi nimmt es genau und deckt die »Unwissenheit« Frankels (S. 474 ff.) auf, und er hat ja so recht. Die Berichte stimmen wirklich nicht miteinander buchstäblich überein. Ob sie freilich »ganz andere Geschehnisse und Umstände« widergeben, das soll eine Nebeneinander- Stellung zeigen : (vgl. die Texte bei Strack, Jesus und die Häretiker 1910). Jer. Chag. 77d. Sanh. 6, 13. 23 c. Jehuda b. Tabbai wollten die Söhne Jerusalems zum Nassi in Jerusalem machen. Er floh und ging nach Alexandria, und die Söhne Jerusalems schrieben: »Von Jerusalem, der großen, an Alexandria, die kleine. Wie lange wohnt mein Verlobter bei euch (Sanh.: Wie lange wohnt mein Gemahl in deiner Mitte), und ich sitze seinetwegen (in meinem Hause) betrübt.« Er ging fort, begab sich auf ein Schiff und sprach: »Debora, die Hausfrau, die uns aufnahm, was fehlte ihr wohl?« Da antwortete ihm einer seiner Schäler: »Ihr Auge war trübe.« Da sagte er zu ihm: »Zweierlei ist dir (vorzuwerfen): 1. daß du mich verdächtigt B a b. Sanh. 107 b. Sota 47 a. Als der König Jannai die Rabbinen tötete, (Sota: verbarg den Simon b. Sehetach seine Schwester, und es) ging R. Josua b. Perachja und Jesus nach Ägypten. Als Frieden war, schickte Simon b. Schetach zu ihm (einen Brief): »Von mir, Jerusalem, der heiligen Stadt, an dich Alexandria von Ägypten, meine Schwester. Mein Gemahl weilt in deiner Mitte und ich sitze vereinsamt.« (Sot.: da sagte er: daraus geht hervor, daß Friede ist.) Er stand auf, ging und traf auf eine Wirtschaft. Man ehrte ihn sehr. Er sprach: »Wie schön ist diese Wirtin!« Da antwortete er ihm: »Rabbi, ihre Augenzucken.« Da sagte er