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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1912-01-01 · Heft 4 · p. Seite 506

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
56 (1912)
Issue
Heft 4
Article
[Rezension]
Date
1912-01-01
Page
Seite 506 (sequence 6)
Language
German
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506 Besprechungen. R. Nathan בוביא (s; Talm. Arch. I, 442), und dieses Wort geben Alfassi und Maimüni (Stellen s. bei Ben Jehuda) mit hebr. ביב wieder, das demnach richtiger ביב zu lesen ist und zu אבוב gehört (mit Abwertung des Anlautes). Übrigens stammen sowohl ביב als בוב von der Wurzel נבב, was B.J. mit Unrecht in Zweifel zieht; nur ist zu bemerken, daß es neben נבב wahrscheinlich auch die Nebenform ביב gab1). Zur Sache sei noch bemerkt, daß bei Schechter, Do cum ent s of Jewish Sectaries II, 11 (aus Anans ספר המצות) mehrmals בוכא PI. כוכי steht, in dem Sinne, wie bei uns בוביא. S. 587 a בצע, abstrahiert von בצעים =» Teiche (Levy I, 252), möchte ich בצע oder בצע lesen, wie das stamm- und sinnverwandte נקע PI. נקעים (Levy III, 440). Es schadet nichts, wenn dieses בצע mit *ב s== Gewinn zusammenfällt, denn es scheint dasselbe Wort vorzuliegen: Riß, Ansichreißen; vgl. בקעים und das Verb. בקע in וגבקיענה אלינו Jes. 7, 6. S. 628 b. Daß das Wort metaphorisch das אבד המילה בעצמו be״ deuten würde, ist aus der Stelle, die der Verfasser hiefür anführt (מפני בריתו של אברהם אבינו j. Pea 8, 21 a), nicht erwiesen. Dafür wäre eher ברית Siegel anzuführen gewesen, denn nur so erklärt sich in des kirchlichen Kreisen crtppay^ בדית מ, zu Grunde gelegt auch in der geläufigen Phrase ועל בריתך שחתמת בבשרנו (Tischgebet). S. 751b. Das Wort גיא in מ״ך גיא ודדיה unc* gehört nicht zu גיא Tai. S. 811 b. Zu בברכה ist nicht angemerkt, daß es sich bloß um eine Variante des Wortes גנוגנת S. 809a handelt. Solche Unterlassungen, die den ungeübten Leser irreleiten müssen, kommen in diesem Wörterbuche oft zum Vorschein; ein Wörterbuch sollte auf das Mittel voa Verweisen und Rückverweisen nie verzichten. S. 841 a 3ךיד lies ןריד nach Analogie vieler landwirtschaftlichen Termini (קציר ,ספיח ,חדיש usw.). S. 851a bezüglich מקום הגרר (Soferim 5, 4) fühlt der Verfasser selbst, daß der Sinn גרד (mit d) sei, und so ist mit den besten Zeugen auch zu lesen. Die andere Belegstelle (שו״ת חכם צבי Nr. 4) enthält entweder das bereits korrumpierte Wort נדר (mit r), oder es ist auch hier גרד (mit d) herzustellen. S. 884b für דובשן b) fehlt die Übersetzung, die deutsch etwa »Honigwabe« wäre. S. 900a abstrahiert der Verf. Sing, דודא vom PL דודאים, und wir müssen es ihm sogar glauben, daß der Sing. דודא in der Lite- ג) Dies gilt auch gegen Parchon, der in seinem Wörterbuche s. v. ביב bemerkt, ונתפס חיונ בשומר אותו בעדך נבב, während er um» gekehrt נבוב Exod. 27, 8 von ביב abstammen läßt.

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