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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1912-01-01 · Heft 4 · p. Seite 461

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
56 (1912)
Issue
Heft 4
Article
Beiträge zur Geschichte der partiellen Judentage in Polen um die Wende des XVII. u. XVIII. Jahrhunderts bis zur Auflösung des jüdischen Parlamentarismus (1764)
Date
1912-01-01
Page
Seite 461 (sequence 4)
Language
German
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Beiträge znr Geschichte der partiellen Judentage in Polen. 461 Beschlüsse vollinhaltlich bis auf unsere Zeiten erhalten sind1). 11. Die Bestimmungen des partiellen Judenkongresses in Brzeiany wurden zunächst durch einen am 20. Juli 1753 in Böbrka stattgefundenen Juden tag im Hinblick auf den Verfall der Lemberger Judengemeinde modifiziert und ergänzt2). 12. Infolge eines Gesuches der gesamten Judenschaft Polens wird am 24. Sept 1753 vom Schatzmeister der Krone, Poter Odrow^i: Siedlnicki, die Aufgabe des auf den Herbst 1753 nach Jaroslav berufenen »Großen Kongrosses der Juden der Krone« in Steuerangelegenheiten präzisiert. Dabei ergeben sich indirekt einige Aufschlüsse über die Organe der jüdischen Provinzial verbände3). 13. Vor 1754 hält die Judenschaft des Kreises Sen do mir (Kleinpolen) einen Judentag in Opatöw und 14. einen solchen in D^brova ab4). 15. Am 6. Sept. 1754 treffen die Juden des Sendomirer Kreises zu einem Judentag in Stopnica zusammen. Die gefaßten Beschlüsse sind vollinhaltlich bekannt5). 16. Um das Jahr 1758 findet im Städtchen Radom ein partieller Judentag statt, an welchem sich unter anderen auch Delegierte des Kreises PrzemySi beteiligen6). Es ist dies der letzte Judentag, welchen wir unmittelbar vor dem Jahre 1764, in dem — wie bekannt — das Institut der allgemeinen und partiellen Judentage durch *) Lemb. Grodakten a. a. O. *) Das. 3) Das. Bd. 566, S. 2228—2230 (archivalisch). 4) Nationalinstitut ־»Ossolineum« in Lemberg: Handschrift Nr. 303, S. 220 usw. 5) Das. 6) Entnommen einer Anmerkung in dem Judenbuche (Pinkos) der Gemeinde Drohobycz (archivalisch), dessen Einsichtnahme vom Drohobyczer Kahalssekretariat mir in zuvorkommender Weise gewährt wurde.

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