Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 55 (1911)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Die Namen der Frankfurter Juden bis zum Jahre 1400
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 604 (sequence 5)
- Language
- German
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6Ö4 Die Namen der Frankfurter Juden bis zum Jahre 1400. Rää'e'rnetz, Beiname bis 13^9 Ketchin 1400 Ger. Kö'Stei* * 1861 Ger., vielleicht כשר, Öeihäme von Äscher, vgl. 6׳' השמות fol. 10 a, 46 b. Loupach 1348 Ger. Phiser 1388 Ger. (אביעזר?) Pietsch 1391 Ger., Beinarhe Riebenzen 1391 Ger. ) Ribitz Bedeb. ) VgL ׳רוביצא ׳ריבצא im 101 ס' ה^מות b‘ Smalgan — Smarjeh? in unserem urkundlichen Material werden bis zum Jahre 1400 ungefähr 940 Juden, beziehungsweise Jüdinnen mit etwas über 2501) verschiedenen Namen aufgeführt8). 0 Selbstverständlich sind diese wie die folgenden Zähienähgäbeft nur annähernd richtig. Die Beschaffenheit des urkundlich eh Materials schließt eine äbsöhit zuverlässige Zählung von vornherein aus. Wiir können nicht wissen, ob Falk (1335—1348er.) ohne weiteren Zusatz identisch ist mit Falk von Mitnzenberg (1343 Ger.), oder Fide;(1348 Ger.) mit Fide, Senderlins Sohn (in Urkunden 1343 und 1344 erwähnt). Wie verhäl'teii sich beide zü Fide von Austburg (1342— 1349 Ger.)? Oder ist Gelecllin, filiä Masernänni ^1344 Ger.) idehtisch mit Griechin oder äii't (Ma Mynnerhans snufche (1344 Ger.)? Ist Sara, die kleine linder־• kaufer, identisch mit Sara,Tochter Fifelins? (Beide finden sich 1342 Ger.). Eine weitere Frage ist: Sollen die Diminutiv- und Koseformen als besondere Namen gerechnet werden? (ÄlsÖ Ehsgen, Ehsechln, Enselin öder Gfrd'e * Gudlä ödet Eie, Elechin), Ich habe dies in der Regel nicht getan. Trotzdem habe ich eine Namenssfatistik versucht, da ich glaubte, Ö2ß sie manchem nicht unwillkommen sei. *) Kriegk, Frankfurter Bürgerzwiste und Zustände im Mittelalter, S. 519, Änm. 239, schreibt: »Es dürfte seinen Nutzen haben, einmal in betreff einer mittelalterlichen Stadt alle in ihren Urkundet! vor־« kommenden!jüdischem Namen-zusammehzhstellen. »Er versucht dies auch auf S. 548—553. Lfcwher ist seine Arbeit nicht brauchbar. Er hat dazu nicht die Gerichtsbücher benutzt, daher fehlen sehr viele Namen, er zählt nur etwa die Hälfte der von mir gebrachten Namen auf (etwa 116), er kemit huf 4 Äbraha'm, ich 2Ö־; nur 4 Anlfelm, ich 9 üs\V. Sodann sind viele Namen bei ihm falsch angeführt, zum Teil bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, so Byf für Vifs, Fysdman von Chrin für