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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1911-01-01 · Heft 4 · p. Seite 416

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
55 (1911)
Issue
Heft 4
Article
Das Laubhüttenfest Chanukka
Date
1911-01-01
Page
Seite 416 (sequence 17)
Language
German
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416 Das Laubhihtenfest Chanukka. larisiert, aber übersetzt hat er es nicht, weshalb hätte er das verschweigen sollen? Das ursprüngliche Werk lasons״ war also bereits griechisch geschrieben. Der Übersetzungsfehler, der in c. 10, 6 vorliegt, fällt ihm also zur Last, er hat das Sokhot, das er in einer hebräischen Quelle las,, mit Zelte übersetzt. Die ängefügte Erklärung beginnend mit dem Worte j4v־r,[i0vsuovTs? können wir vielleicht auf das Konto des Epitomatcrs setzen. Nun hängt aber der Bericht über die Tempelweihe, der zweifellos bei lason; gestanden hat, (c. 10, 1 ff.) gerade wieder durch das Miß- Verständnis bezüglich der Sokhot mit dem einleitenden Briefe zusammen. Und der Schluß liegt also sehr nahe,; daß auch dieses Schreiben bereits bei lason gestanden hat. Wir müßten sonst annehmen, daß das Schreiben von einem unbekannten Hebräer verfaßt, von einem unbekannten Griechen übersetzt und vom Epitomator oder gar einem Späteren gefunden und übernommen worden sei, wobei der Grieche denselben Fehler wie lason machte. Lieber nimmt man an, daß lason selbst dieser Grieche war, daß er hebräisch geschriebene Quellen benutzt hat, die nicht mit dem ersten Makkabäerbuch identisch sind, daß seine Geschichte bis zum Jahre 188 hinabging oder zum mindesten Episoden aus dieser Zeit noch einflocht, daß er jedenfalls nach 188 schrieb. Der Epitomator will nun dieses Werk in eine künstlerische Form gießen, er wählt dazu die Briefform, er stellt den Brief an die ägyptischen Juden, den er bei lason fand, voran und schließt daran die ganze Geschichte an, gleich als ob die nachfolgende Erzählung dasjenige war, womit die Palästinenser die ägyptischen Juden zur Festfeier hätten veranlassen wollen. Es wäre an und für sich unfaßbar, wie jemand auf den Gedanken gekommen wäre, die Zugehörigkeit des Briefes zum II. Makk. in Frage zu steilen, wenn nicht auch hier eine Schwierigkeit vorläge. Der Bericht über Antiochus Tod (c. 9) stimmt nicht mit der Darstellung des Briefes-

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