Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1911-01-01 · Heft 3 · p. Seite 381

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
55 (1911)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1911-01-01
Page
Seite 381 (sequence 11)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2829132-2829835-2829839-2890684--38829-2890826
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Besprechungen, 331 S. 261, N. 10. Über dieses Thema vgl. jetzt Magen Aboth, :ed. T-ast, S. 155 f, Dort schließt ein ähnliches Responsum wie das in Hai. Pesukoth N. 19.2 mit den Worten וכן המנהג בשתי ישיבות. Vgl. noch Or Sarua II N. 257. S. 262, Anm. 15. ואסמכה אקרא ist ja geläufig, ואסמכה מאי קרא gibt keinen Sinn. Der Gaon will nicht die Stelle wörtlich zitieren. S. 263, Anm. 2. Für 1 מרנו אתא. wo!: מרוואתא. S. 290. Daß dieses Fragment aus der pumbaditanlschen Schule stammt, folgt auch aus z. 5 f. ישבע בגוירתא ויטול ספר תורה על כתי פ ו וינדו בשמו, während beim Schwur selbst kein נקיטת חפץ vorhanden ist. Dies stimmt mit dem Brauch in Pumbadi-tha, wie wir aus 76 שערי צדקa, N. 22 wissen, und 73 שעדי צדקb oben׳ heißt .es: וגזירתא הוא דקא מדלינן מבמה דורות, דאורייתא סובל ס״ת על כת יפו ונשבע, ועכשיו סובל ס׳ית ולא נשבע בו אלא ם נד ין; בשופרות בפניו . . .. Der Autor dieser Responscn in ש״ץ ist R, Hai, daher ist es wahrscheinlich, daß auch unser Genisabfragment R. Hai gehört. Dies wird aber unz weif eihaft durch die Tatsache, daß in unserem Fragment אגב auf Grund von קרקע בארץ ישראל selbst bei :הרשאה als unwirksam erklärt wird, eitle Ansicht, die nur von R. Hai vertreten wurde, während sonst die pumbaditanische Schule ein solches או.ב bei הרשאה als zulässig erklärt. Vgl. Resp. der Gaonim, ed. Harkavy, S. 931). S. 293 uni, 294 oben. Zwischen den beiden Fragmenten scheint ein gewisser Zusammenhang zu bestehen. Resp. XII in Fragm. 2760 s. 320, z. 3: והאי דאיצטריך למימד בית שמאי לאפוקה מן הילכתא und;Resp. II in Fragm. 2862, s. 329, z. 8: ,והני כולהין לאפוכןנין מן היל♦ Entweder ist das erste Fragment vom zweiten abhängig oder beide gehören einem und demselben Autor, d. i. R. Arnrarn. S. 294, N. 2. Zur Erklärung des Gaons ist auf Jer. Bezah IV 2 <62 c, 34) בן פ י הה für das sonstige בן סהתי zu verweisen. S. 298 behauptet Ginzberg, der Kompilator der Agadath Bereschith habe »beyond a doubl« In der Nachbarschaft von Konstantinopel zur Zeit R. Hais gelebt. — Weiche Anhaltspunkte gibt es dafür2)? S. 303 und Anm. 2. Über R. Zemach vgl. noch Zunz, Ritus S. 189; Kohn, Mordechai bea Hiilel, S. 156; Halberstamm, Jescliurun 1) Vgl. dagegen Pardes 26a, ed. Warschau 121a. 2) Ein Anhaltspunkt für die Abfassungszeit der Agadath Bereschith ist viell. die Stelle ed. Buber, S. 160 unt.: ותאכל זה הנגיד. Was spricht aber für die Nähe Ronstantinopels als Heimat dieses Midrasch- Werkes?

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.