Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1911-01-01 · Heft 3 · p. Seite 376

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
55 (1911)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1911-01-01
Page
Seite 376 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2829132-2829835-2829839-2890684--38824-2890821
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

376 Besprechungen. die Ansicht des תנא ק&א ignorieren und bloß die Ansicht seines Gegners* diskutieren, so hat nur die Ansicht dieses Gegners halachischea Wert. Dies ist methodologisch sehr wichtig. Vgl. Ascheri Gittin VIII, N. 11,. V, N. 18 und besonders קרבן נתנאל dazu, der die erwähnte Regel für die Mischnah nicht gelten läßt. [Vgl. w. u. S. 384.] S. 102, z. 14. Nach מעולם ist zu ergänzen: תא אם מורת משלם. S. 103, N. XV, Z. 3 und 9 לעדר I. ועדר. Aus der Erklärung des Oäons folgt, daß er תיום bei נבוש עמי und עדור עמי nicht gelesen. S. 106, An«. 2. Richtiger Index S. 413 a v\ תם und Zusätze S. 423, daß das Wort die Bedeutung נמי hat1). VielL ist auch an diesen Stellen für הם תדין zu lesen הם הבין. Vgl. Magazin 1878 S. 62 (hebr.) תם הכי und Saadja bei Ihn Oajath II S. 100: רתם הכי- — Das. Aniti. 10. In den Zusammenhang paßt es besser לא שמואל לא שמי zu fassen. Nach G. hätte es heißen müssen: ולא שמענו דרמינן גברא אגברא. Gut wäre auch: לא שמעת, kennst du denn nicht den Satz...? — Die Antwort des Gaons ist sehr merkwürdig, da R. Jochanan wörtlich mit der Tos e ft ha übereinstimmt. Wenn dies dem Gaon entgangen war, so konnte er doch die im Talmud angeführte Baraitha nicht übersehen. S. 114 f. Vgl. Rablah S. 43 f., wo R. Natronais מדר מאה ברכות in sehr abweichender Form mitgeteilt wird. [Vgl. w. u. S. 382 f.) S. 119, Z. 20 חומשין♦ Wahrsch« zu lesen חומשין aram. oder חומשין" hebr.2 *) und הו s in oder 25ח). S. 122, N. 1. Wenn es sich wirklich um den von Ginzberg angenommenen Fall handelt — und diese Annahme ist sehr wahrscheinlieh ־— so entscheidet der Gaon gegen den Talmud4). S. 134, 135. עליו liest im Talmudtext Hai. gedoloth, ed. Wärschau, 228 a. Die Lesart על תשמר ist aber älter als R. Chananel, so lesen Häl. gedoloth, ed. Berlin, S. 474. Auch inhaltlich stimmt R. Chanariel mit den Hai. gedoloth, während R. Hai keinen Unterschied־ macht zwischen התום כראש und חתום בסיף. S. 138 und Anm. 1. Menachoth XI, 7 ist nicht die Rede von einem »habit of tke less cultured priests«, sondern von Priestern ג) Vgl. über הם in dieser Bedeutung Harkavy, Studien V, S. 353, VIII, S. 43, Note 1 und S. 204. Vgl.- auch Low in WZKM. XXI; S. 415. [Vgl. w. unten S. 380, 382.] s) Vgl Bacher, Exegetische Terminologie I* S. 63, Anni. 4. 8) Über ו Kamez chatuf (ts) vgl. Aptowitzer, Das Schrift״ wort in der rabbinischen Literatur I (Prolegomena) S. 35. 4) Kethubboth 102b. Vgl. Halachoth ged., ed. Warschau, 138a,* 147 b.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.