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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1911-01-01 · Heft 3 · p. Seite 299

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
55 (1911)
Issue
Heft 3
Article
Wie verhielt sich das Judentum zu Jesus und dem entstehenden Christentum?
Date
1911-01-01
Page
Seite 299 (sequence 4)
Language
German
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und dem entstehenden Christentum? 299 an die Taufenden die Forderung: »sich eifrig der Tugend zu befleißigen, gegen die Menschen Gerechtigkeit, gegen Gott Frömmigkeit zu üben, und so vorbereitet, sich zur Taufe zu vereinigen; denn dann werde die Taufe Gott wohlgefällig sein, indem sie dieselbe nicht zum Zwecke der Sündenvergebung anwendeten, da ja ihre Seele schon durch ein geweihtes Leben geheiligt sei; sondern zur Heiligung des Leibes«1). Hienach hatte die Taufe als solche keinerlei Kraft der Sündenvergebung, sie lag vielmehr in der vorhergegangenen inneren Umwandlung und Heiligung. Was aber liest im dritten Jahrhundert Origenes aus diesen so klaren Worten des Josephus heraus? In seiner Schrift gegen Celsus sagt er: »Ich will Celsus daran erinnern, daß ein Geschichtschreiber, der kurz nach Johannes und Jesus lebte, gleichfalls erwähnt hat, daß Johannes gesandt worden sei zu taufen und daß er zur Vergebung der Sünden getauft habe. Im achtzehnten Buche seiner jüdischen Altertümer bezeugt er, daß Johannes getauft und denen, die sich von ihm taufen lassen würden, die Vergebung der Sünden verheißen habe«2). Hier wird also Josephus als Zeuge aufgerufen, um zugunsten der evangelischen Darstellung das Gegenteil von dem, was er tatsächlich berichtete, auszusagen. Allein gegenüber vielen andern Umdeutungen stellen sich derartige Auslegungen noch immerhin als harmlose Versuche dar. Wir haben bereits gesehen, weiche Umdeutung die *) ouTco Y^P >cal ,־riiv &7w0<fec׳r/)v a1mj> <pavs׳r<?9m, ׳.גן/! £m tivov ajxapTackov wapaiTioasi Ypcopivcav, aXV ayveCa tou ff<äp.aT0s, Svj za! 4׳U5C^ S^-atofruvY! ,7rposjc54a3,app16v7j?. -) Orig. c. Cels. I, 47: 0Tt tö, Tc0avvv)v YsYov®vat ßa7m<7T/jv, sl; «<ps׳jtv a[xapTfl|AaT<*>v avsYp&4׳£ tcoXu tou ,loavvoo za! tou ,Iyiou YsYSVYlll,^v<dv•?־^v Y*P ozvo)־־• xat,Ssx,a׳c׳ 0>־rrfc TouäoäZYfc ap^aioXoYta? 0 Tc0(7Y)7u0^ [/.apirupsr Tooavvy), ßaTUTWTY) ysYswiptsvcp, za! zafrapcNov ׳rot«; [Jam<ya[*ivots

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