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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1910-01-01 · Heft 6 · p. Seite 754

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
54 (1910)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1910-01-01
Page
Seite 754 (sequence 6)
Language
German
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iii Besftrecliühgeri. mehr Menschen gebeä müßte "als die Erde Sandkörner zu fassen im Stände ist. Wir bedürfen beim Stande der modernen exakten Wissenschaft dieser Beweisführung nicht mehr, und sein Urgroßvater brauchte sie umso-Weniger, weil er nie von des Zweifels Blässe angekränkelt war. Deshalb war er der richtige Seelenarzt. Sein Urenkel hingegen hatte alle Seeleökräiikheiten diirchgemacht und da er an seine Immunität glaubte, hielt er sich, ob mit Recht öder nicht, ebenfalls für den richtigen Heilkwistler. Das richtige Urieil hat der von allen Zaddikim seiner Zeit als Oberhaupt anerkannte Rabbi Israel Friedman von Rozian-Sadagöra (1738—1851) gefällt: »Wehn«, sagte er, »in einer Generation ein Führer der Massen äuftritt, so erwächst ihm, nach einem bestimmten Gesetze des Pärällelismüs ein Widerpart. Ein solcher Führer war mein Großvater R. Abraham Malach (1734—1775), sein Widerpart war R. Nächman«. Nun zitiert unser Horodezky diesen Führer (S. 19) m!t den Worten: »Die ahnungslose Menge, die von dem jeweiligen Zeitgeiste mitgerissen wird, könne keineswegs beschuldigt werden, wie ft. Abraham Malach (Einleitung zu Chessed l'Abrahälri), ein Sohn des ft, Ber von Meseritscb, er starb gleich nach der Geburt des R. Nächmän — imriier klagte.« Das ist falsch und erregt ih mir den Verdacht, daß H. dem wirklichen Verständnis dieser Literatur ferner steht, als ich anriahm. Ich will darutri den Anfang dieser Einleitung hier wörtlich übersetzen, als den wichtigsten Beitrag zur Aufhellung der Tendenzen des Chassidismus: »Hiemit übergebe ich den Anfang einer Erklärung zum Wesen j» Qöltes, der htit־, niedrigem Menschen, die Erlaubnis erteilt hat, Etwas »därüber zti schreiben, vör Männern, die da vorstürmen, um das große »fütisiere Feuer zu sehen, das leider verdunkelt ist durch die Schwere »des Exils, welche das Volk Gottes zu erleiden hat von Generation »211 Generation. Daher ist verknöchert die Lehre der Wahrheit, »welche Kabbala genannt wird. Und wahrhaftig, es ist eine wahrhafte »Lehre; aber sie ist verfinstert und verbailhorrit worden, leider all- »züsehr. Nriir der Ewige sprach: es werde Licht, und fing an dieselbe »zu erhellen durch seine Diener, unseren Lehrer (seinen Vater R. Ber) »ürid den Lehrer unseres Lehrers (den Baal-Schem), die Leuchte unserer »Augen. Aber wir mäetten die Wahfriehmung, daß auch hierin bereits »eitle Verknöcherung £ich geltend zu machen beginnt. »So wollen wir denn anfarigeh, mit göttlicher Hilfe, gestützt »auf das Verdienst (!זכור) seiner heiligen Diener, durch welche

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