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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1910-01-01 · Heft 4 · p. Seite 436

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
54 (1910)
Issue
Heft 4
Article
Die Ketubbah bei den Samaritanern
Date
1910-01-01
Page
Seite 436 (sequence 4)
Language
German
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436 Die Ketubbab bei den Samaritanern. Mädchen zu heiraten, sitzt ihm gegenüber, und er sagt zu dem Vater des Mädchens: »Ich bitte dich, mein Freund so und so, gieb mir deine Tochter, die Jungfrau, nach den Gesetzen Gottes und seines Dieners, unseres Herrn Moses, des Sohnes Amrams; — möge der Friede des Herrn mit ihm sein! — um die Morgengabe von 4900 Kerita, von welchen ich 2400 vorher gebe und 2500 Kerita Zurückbleiben, ausser״ dem Kleider und Schmuck, wie Ihr mir auferleget, gemäß den Satzungen der Kinder Israels, die auf diesen Wegen wandeln. Gieb sie mir und erfülle meine Bitte nach den Gesetzen des Ewigen, gepriesen sei er, und seines Dieners Moses, des Sohnes Amrams, auf ihm sei der Friede!« Und der Vater des Mädchens oder der Vormund antwortet dem Bräutigam wie folgt: »Ich gebe sie dir, und ich habe deine Bitte angenommen nach den Gesetzen des Ewigen, g priesen esi er, und seines Dieners Moses, Sohnes des Amrams, auf ihm sei der Friede!« Daraufhin nimmt der Vater des Mädchens die Morgengabe vom Bräutigam und legt seine Hand in dessen Hand und der Priester legt seine Hand auf die beiden Hände und er spricht in Anwesenheit der versammelten :Personen wie folgt: Dies ist der Bund Abrahams, Isaaks und Jakobs, auf ihnen sei der Friede! Eine vollständige Verknüpfung (Verbindung) sei es gemäß der heil. Lehre nach den Gesetzen des Ewigen, gepriesen sei er, und seines Dieners Moses, des Sohnes Amrams, auf ihm sei der Friede! Gepriesen sei der Allgerechte und gepriesen sei der Allerheiligste (dem alles gebannt wird)«. Daraufhin liest er Verse aus der hl. Schrift und zwar beginnt er: (Deut. XXXII 3, 4) »Denn ich rufe an den Namen des Ewigen! Gebet Größe unserem Gotte! Ein Fels ist er, vollkommen ist sein Tun, denn recht sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und redlich ist er.« Gepriesen sei unser Gott in Ewigkeit und gepriesen sei sein Name in Ewigkeit. (Gen. II. 18 ff־): »Und der Ewige, Gott sprach: Es ist nicht

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