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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1910-01-01 · Heft 2 · p. Seite 183

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
54 (1910)
Issue
Heft 2
Article
Die Ketubbah bei den Samaritanern
Date
1910-01-01
Page
Seite 183 (sequence 10)
Language
German
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183 Die Ketubbah bei den Samaritanern. (Nachher sagt man folgendes): Also — im Jahre X war die Verlobung des guten Bräutigams (und wenn der Bräutigam zum zweiten Male heiratet, sagt man: גברא »des guten Mannes« und dann fügt man hinzu, was auf ihn paßt, von den folgenden Titulaturen) des guten Bräutigams, des Geschätzten, des Belesenen, des mit dem Gebet Vertrauten, des Geachteten,, des Ausgezeichneten, des Erleuchteten, des Wissenden und des Verständigen und des Beredten (Rhetors) und des• Dichters und des Ältesten des Gebetes und des mit der Schrift wohl Vertrauten und des der Jahresberechnung Kundigen und des Erklärers (der Schrift) und dessen, der ein Meer an Wissen und Verständnis hat, und des im Reden Weisen: und des vor Königen Stehenden, und der (des Mannes) den Armen Gutes tut; eine Stütze der Gemeinde und ein Führer (Archon) der Gemeinde Sohn des X (und wisse dass diese Titulaturen gebraucht werden je nach der Grösse der Stellung des Mannes, dem Grossen nach seiner Grösse und dem Geringen nach seiner Geringheit, und nach der Erwähnung des Bräutigams wird sein Vater erwähnt und dann sein Grossvater und nachher wird seine Frau erwähnt -und ihr Vater und ihr Grossvater und dann folgt) und er (der Vater des Mädchens) ist seinem Wunsche nachgekommen mit vollem Bewusstsein, mit frohem Mute und mit Wohlgefallen, und sie (das Mädchen) war zu jener Zeit eine Jungfrau, (und wenn sie eine Witwe ist, sagt man: eine vollkommene Frau) die die Reife der Weiber erlangt hat, und er soll sie nach der Art der Weiber behandeln, nach der Vorschrift der Töchter Israels, der kräftigen und der geschätzten wie Eva, die aus der Rippe Adams geschaffen wurde zur Hilfe und zur Fruchtbarkeit, um den Mohär (Brautgabe) von 4900 ägyptische Kerita (wenn sie eine Witwe ist, sagt man: um den Mohär von 2000 und 5 (500) ägypt. Kerita, und wenn sie eine Priesterstochter ist, sagt man: 6100 ägypt. Kerita) und

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