Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 54 (1910)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die talmudische Literatur der letzten Jahre
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 170 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2829132-2829827-2829830-2889762--37763-2889820- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
170 Die talmüdische Literatur der letzten Jahre. הלכה ל׳ ואס דר בו השוכר מעל. ובה־ מעילה פרק ה׳ הלכה ה׳ הדר בו .לא מעל־ Da Jer. selbst die Tosefta zitiert und Mäimonides in beiden Stellen auf den Babli, Erachin 21 ä und Meila 20 a, zurückgeht, wie die Kommentare ängeben, so hat R.’s Bemerkung hier nicht die allergeringste Berechtigung. Wäre sie wenigstens n eu, so könnte man deswegen ihre Anführung hier entschuldigen und sogar für die interessante Mitteilung dankbar sein, wenn sie auch nicht am geeigneten Platze gemacht wird. Aber dieser Widerspruch zwischen den beiden Entscheidungen des Mischneh Torah wird schon im לחם משנה zur ersten Stelle ausführlich besprochen und im משנה למלך zu beiden Stellen hervorgehobenl — Warum sagt dies R. nicht? 4. S. 62 unt. — 63 oben:פ״ד מ״ג מותר לגדל. בע״ז פ״א ה״ו מה (ליתא> ומותר לגדל? ופי׳ דהגמרא מתמה אמתניתין דקאמר דלמבור לנכרי תליא במנהגא משמע דלישראל עצמו מיתר לגדל והא אין מגדלין בהמה דקה בא״י? והקיע שגה כאן בפירושו. Da R. keinen Kommentar schreibt, so ist die Anführung von Erklärungen nur dann gerechtfertigt, wenn schwierige Stellen in neuer Weise erklärt werden sollen. Nun ist aber weder diese Jeruschalmistelle schwi erig, noch diese Erklärung neu, sie steht schon im Komm. .1 פני משד Warum sagt dies R. nicht, während er es für nötig hält hervorzuheben, daß der Komm. קרבן עדה die Stelle falsch erklärt hat? Beide Kommentare aber sind in ed. Zitomir, die R. so häufig zitiert, zu beiden Seiten des Textes gedruckt. Hat aber R. die Stelle im פני משה wirklich nicht gesehen, so ist es eine unverzeihliche Flüchtigkeit, zu einer und derselben Stelle den einen Kommentar zu vergleichen und den ändern daneben befindlichen nicht zu beachten. Und merkwürdigerweise muß das Los, übersehen zu werden, gerade den Kommentar treffen, der die rieh-