Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 54 (1910)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die talmudische Literatur der letzten Jahre
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 167 (sequence 9)
- Language
- German
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Die falmudische Literatnr der letzten Jahre. 167 וכי,. במגדל עוז פרק ד׳ מהל׳ חמץ לשון מכילתא כל מחמצת לא תאכלו לרבית כותח הבבלי ושכר המדי וחומץ האדומי יכול יהו חייבי׳ן עליהן כרת. ת*ל המץ מין שהוא מין גמור יצאו אלו שאינן מין גמור כזו לעבור עליהן• בל'ת עכ״ל ולפנינו במכילתא ליתא זה.ובירושלמי כאן המאמר משובש ועכשיו ראיתי במכילתא גהוצאת הרב הגאון רד״צ נ׳י צד 19) ששם נמצא .המאמר Wozu die Anführung dieses bekannten Mechiltatextes aus Migdal Os? und, was viel wichtiger ist, mit welchem Recht bezeichnet R. unseren vollständig klaren und korrekten Text als »verderbt«??: כתיב כל מחמצת לא תאכלו.לרבות מתח הכבלי ושכר המדי וחומץ האדומי ,שיהו באזהרה, יכול יהי בהכרת ת״ל כי כל אוכל חמץ ונכרתה ln diesem Wortlaut wird weder der scharfsinnigste Piipulist, noch der oberflächlichste Wörterbuch-Talmudist irgend einen שכוש entdecken können. Wenn aber R. unsern Text deshalb als משובש bezeichnen zu dürfen glaubt, weil er von der Mechiltha abweicht, so ist dies erstens Kritiklosigkeit, weil ein an sich korrekter und klar verständlicherText, dadurch daß er von einem andern Tezt abweicht, nicht fehlerhaft wird, und zweitens ein Beweis dafür, daß R. sich nicht immer die Mühe nimmt, die Parallelen im Babli zu vergleichen. Denn die im Jer. zitierte Baraitha findet sich auch, mit ganz unwesentlicher Verschiedenheit im Ausdruck, im Babli Pessachim 48a1), worauf übrigens die Indizes und Hoffman zu der angeführten Mechilthastelle verweisen. Aus den zahlreichen ganz überflüssigen Mitteilungen und Bemerkungen R.s will ich noch einige herausgreifen, die auch in anderer Hinsicht wichtig sind. ‘) [בל מחמצת לא תאכלו לריבות כותח הבבלי ושבר המדי [וחומץ האדו מי היתום המצרי 1שהן אסורין] יכול יהא ענוש ברת ת״ל בי כל אוכל חמץ ונכרתה עלי חמץ דגן נמוד ענוש כרת ועל ערובו בלאר. Die eihgeklammerten Worte aus dem Text der Hai. Gedölöth, ed. Berlin, S. 137, ed. Warschau, 53 b und הלכות פסוקות, ed'. Schloßberg, S. 13: שהוא אסור. — Die Baraitha im Babli ist, wie wir sehen, auch identisch mit der'Mechilta im Migdal Os. Wozu also in die Ferne schweifen?