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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 6 · p. Seite 714

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 6
Article
Die Wortvertauschungen im Kitab al-Luma des Abulwalid Merwan ibn Ganah und in den Schriften Abraham ibn Esra's
Date
1909-01-01
Page
Seite 714 (sequence 6)
Language
German
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714 Die »Wortvertauschungen« im Kitäb al»Lttma‘ des Abulwalid 1מלחטנת) und unabhängig von ihm Weiner8) und Groß8), auf Grund einer falschen Kombination behaupten* * * 4), hat bereits Graetz5 *) mit dem treffenden Argumente wiederlegt, daß ja bekanntlich tsak Israeli kein grammatikalisches und, mit Ausnahme einer Abhandlung über Gen. 1, 20°), auch kein exegetisches Werk geschrieben hat7). Es kann sohin kein anderer als eben der von IE. an mehreren Stellen als Ver~ fasser dieser Wortvertauschungen genannte oder angedeutete Ji^chaki sein. Dies geht auch aus folgendem hervor: o HÜ., p. 388, Anm. 131. •) Parchon als Grammatiker etc., Ofen 1870, p. 89 f. 3) A. a. O.j p. 18, Anm. 1. 4) Der Irrtum der letzteren ist veranlaßt durch die von Carmoly im Zijon, I, 46 (übrigens auch Ohel Joseph, p. 34 a, Nr. 99, nicht >49« wie Bacher, 1EG. p. 186 schreibt) zu Gen. 36, 32 edierte Stelle aus Josef b. Eliezers [JbE.] צפנת פענח, der demnächst von mir [Josef Bonfils. Sein Leben u. sein Werk צפנת פענח] kritisch ediert, erscheinen wird. Dort nämlich sagt JbE., der entschieden beste Superkommentator des IbnEsraischenPentateuchkommentars, zu den Worten ־היצחקי המהביל (p. 150,10 meines Buches):פירוש: מבאן ראיה שהסהביל הנקר» בכל ספריו הוא דדצחקי. Diesen Jigchäk? faßten sie nun als Isak Israeli und schlossen dann auf Grund der Kombination JbE.’s daraus, daß an allen Stellen wo der המהביל erwähnt wird, an Isak Israeli zu denken sei. Nun aber sagt JbE. ausdrücklich im ersten Abschnitte der Einleitung zum Pentateuchkommentare, angliedernd an die bei IE. stehenden Worte כרב יצחק (vgl. mein Josef Bonfils, p. 10), worunter allerdings von IE. nur Isak Israeli gemeint sein kann (vgl. iEEP«, p. 376 u. Rosin,, Reime und Gedichte des Abraham ihn Esra, I, p. 25, Anm. 18) folgendes: פירוש: הוא רבי יצחק בן ישו ש הספרדי, ובסוף פרשת וישלח (ברש״י ל״ו, ל״ב) קראוהו היצחקי המהביל, ובתחלת פירוש דניאל (א, אס אמד רבי אברהם כי זה החכם חבר עשרה ספרים בדקדוק. Zur letzteren Behauptung vgl. Bacher, Leben und Werke Abulwälid etc., p. 49, Anm222 ״ und Einleitung zum ס׳ השרשים, p. XXX, ohne daß Ich mich den dort dargelegten Ausführungen anzuschließen vermag. ■ *) GdJ., VI•, p. 43, Anm. 1. Vgl. übrigens auch Bacher in AMIG., p. 29, Anm. 4. «) HÜ., p. 393, § 226 3 י und ALdJ., p. 43, 13. ך) HÜ., p. 388 f. wird die Abweisung der Annahme Jakob b. Reubens nicht deutlich genug hervorgehoben.

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