Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 53 (1909)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden in der tannäischen Zeit
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 554 (sequence 16)
- Language
- German
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554 Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden, und 1והטא) sind Speisen, die aus Mehl, Honig und Öl zubereitet wurden. Den Graupenbrei 2דיסא) mischte man zuweilen mit Honig. 3שתיתא) besteht aus dem Mehl gerösteter Körner von Gerste, Weizen und Linsen4), mit Honig, Essig und Öl vermengt5 * 7). Selbst Milch, 5מלי גאלה) (ae^tyo&a), und Senf*) wurden mit Honig vermischt. Auch der Wein8) wurde durch Honig versüßt, wie es auch im alten Italien Brauch gewesen ist8). Er heißt dann 9אינומילין), gewöhn•־ הביצא תבשיל שקוריין שלנק״ק שמפרדין בה פת (ähnlich die Parallele in b. Ber. 37 b); nach Königsberger a. a. O. ist שלנקיק »eine Zusammen- Setzung von salin salzig und pic. couque Kuchen® also »Salzkuchen«. *) b. Ber. 37 b:: האי ריהטא החקלאי דמפשי ביה קמחא בברך במ״מ .מאי טעמא דטמידא עיקר, דמחוזא דלא מפשי ביה קמחא מברך עליו שב׳יב מאי טעמא דובשא עיקר. L. IV, 430b leitet ר׳ von syr, רהט ab, Laufendes, Fließendes, Gußspeise. 2) b. Ber. 36b: בי פליגי בדיפא כעין הבי<ן קדרה, ר׳ יה, אומר שהכל .סבר דובשא עיקר ף•) b. Ber. 38a, b. Sabb. 156a (השתית־), b. Erub. 29b, b. Ab. sara 38 b. 4) b. Sanh. 38 b בדדטי ושערי..* בטלפחי, b. Git. 70 a. Vgl. Raschi zu den gen. Stellen, besonders b. Erub. 29b: מאבל שעושין מקמח קלי שנתייבש בתנור רגיתבין דבש לתוך התבשיל.. Mit .Kohut VIII, 187b ist ש׳ mit שחתיתא und zusammenzustellen; P. Smith j4130: polenta, ptisana, aXcpnrov, הי קמחאדסעדא החליט בדבש א ושומנא. Über das Ausfallen des ח vgl. Nöldeke, Mandäische Gramrnatik 68. 6) j. Challah I, 57 d: ׳הדובשנין מלי גאלה Isaac Siponte zu Chal. I, 4: דובשכין מליגאלה לשון יון דבש וחלב בעיסה. Krauß II, 340a »Honigmilch«. M. E. ist es aber mit J. Siponte alsein Gebäck zu betrachten, dessen Hauptbestandteile Honig und Milch bildeten. Denn das vorangehende סיפגכין (Fleischer zu L. III, 725b: »lockerer Pfannkuchen«, durch טריקטא tracta in j. Chal. I, 57 d, 37 erklärt, vgl. Krauß II, 407 a) und das nachfolgende [אסקדיטי (l<7£0cp£T7)$, auf dem Rost Gebackenes, eine Art Gebäck, L. 1,132 a, Krauß II, 97 a; stellen beide eine Kuchenart dar. 7) T, Sabb. XIV, 14. 8) Magerstedfc 95: »Außer dieser Verwendung des Honigs zu Bäckereien, Konfitüren und Backobst versetzte der Römer fast alle seine Tischweine, selbst die mildesten, wie den Falerner, mit »der Bienen mühsamem Fleiße« (Hör. S. II, 2, 15)«. 9) Krauss II, 35.