Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 53 (1909)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden in der tannäischen Zeit
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 550 (sequence 12)
- Language
- German
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550 Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden. weder für die biblische noch tannäische Zeit lässt sich das nachweisen. Der beste Honig־ ist der frisch aus der Zelle entnommene 1נפת) und 2נפת צופים),, gewöhnlich »Honigseim« übersetzt, ln der talmudischen Literatur wird er nur selten genannt3). Den Römern galt dieser aus den Scheiben träufelnde, wie Most oder Öl flüssige Honig, ebenfalls als der wertvollste. Er wurde besonders zur Herstellung von Met benutzt4). Noch häufiger als in der Bibel wird דבש in dem mischnisch-talmudischen Schrifttum erwähnt5). Aber da scheint er ausschliesslich den animalischen, und zwar den Bienenhonig zu bezeichnen. Zu dieser Behauptung berechtigt eine Talmudstelle6), in welcher es ausdrücklich heißt, der Bienenhonig erhalte keinen Beinamen im Gegensatz zu dem Honig von Wespen und Hornissen, der auch gesammelt und ge- ענבים erwähnt sein, wie von דבש של תנינים und דבש תמרים (vgl. s. 551, Anm. 4—7) wiederholt die Rede ist. ף Spr. 5, 3; 24, 13; 27, 7; H. Lied 4, 11. 2) Ps. 19, 11; (vgl. S. 546 Anm. 10), 8) b. Sot. 48 b werden drei Erklärungen für נפת צלפים gegeben : 1. Mehl, das am Siebe kleben bleibt und das einem Teige gleicht, der mit Honig und Oel eingerührt wurde; 2. zwei Brote, die im Ofen aneinanderkleben; 3. Honig, der aus. dem Orte Sofirn stammt. In j. Sota IX. 24b wird nur die erste und dritte Erklärung angeführt. Oen. r. 71, 8 «גופת עצמו לא שלי הי, 4) Magertsted 84 nach Plinius und Columella. 5) Aus der Mischnah seien nur angeführt: Sabb. VIII. 1, Kid. II. 2, Ab. sara II. 7, Schebu. III. 3, B. kam. X. 4, Machsch. V. 9, VI. 4 u. ö. 6) b. Bech. 7b: מרבה אני דבש דבורים שאין לו שם לווי ומוציא אני ד בש הגדן והצירעין שיש לו שם לחי . Daß hier דבש דבורים steht, ist durchaus kein Gegenbeweis, ebensowenig wie in Machsch. VI. 4. Lassen "■׳ש׳ C» w > «u wir Maim. z. St. sprechen: &צנ u3־j! oUa* דבש דבורים q! דבורים J! U9& *?Lot L3U> צ* OiLkL דבש ׳ש* v<£'־ jAjlijJS דבש צירעי JuoäJ; vgl, auch Sifra Sehemihi VIII, 1 ^54 b).