Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 53 (1909)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden in der tannäischen Zeit
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 461 (sequence 9)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/1002670
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Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden. 461 untere Teil des חרם heißt 1 2זוטר) (Beutel). Seine Maschen waren eng und klein3), im Gegensatz zu den großen und weiten8) Maschen des oberen Netzteiles, welche geflochten4) waren. Eine Beschreibung anderer Netzarten, welche Ägypter5) und Römer6) gebraucht haben, kann hier übergangen werden. Den Fischfang mit Pfahlnetzen7) betrieb man besonders auf dem Tiberiassee8). Gegen diese Art vyurde jedoch ein Verbot erlassen, weil sie der Schiffahrt hinderlich war9). Aber noch heute werden Wehr und Pfahlnetze im Kison ף Kel. XXIII, 5, XXVIII, 9. Hai liest Jtoin und הוומן. Levys Etymologie I, 521 b ist unhaltbar, ebenso die von Kohut III, 281b. 2) Nach RS. zu Kel. XXIII, 5 war der זוטו gewebt. Maim.: ^3^3 JsSavI וזרפזר♦ 3) RS. und Ascheri z. St. — טבכת (arab. &£*&), ein Netz, wurde als Kleidungsstück von Dirnen getragen (Kel. XXVIII, 9, XXIV, 16, T. Kel. B. bathr. V, 14.) 4) RS. z, St. 5) Wilkinson III. Nr. 343, beschrieben S. 55. 6) Oppian, Halieutica III, 80—83. ד) T. B. kam. VIII, 17; b. B. kam. 81 a, 81b, Raschi: דרךציידים לתקוע יתירות ולעשרת גדרי קנים במים להלכד שם דגים. 8) b. B. kam. 81 a ומחבק בימה של טבריא ובלבד שלא יפרום קלע 81 ,ריעמיד את הספינה b dasselbe mit dem Zusatz אבל צד,הוא ברשתות ובמכמרות; es folgt die Baraitha: ת-ר בראשונה התנו שבטים זה עם זה שלא יפרום קליעה ויעמיד את הספינה אבל צד הוא בר׳ ובמ׳. T. B. kam. VIII, 17: בראשונה שהיו שבטים כתיקנן אמדו אין אדם פורם חרמו ומעמיד ספינתו בתוך של הבירו אבל צדין ברוכים ובמכמרות מכל מקום אין נמנעין בלבד שלא יפרום את הקלע ויעמיד את הספינה. 9) Delitzsch, Jüdisches Handwerkerleben S. 44: »Die Fischerei im See war frei, nur das Einseuken von Fischreusen war nicht gestattet« ist falsch, פרם קלע kann nie Fischreuse bedeuten. קלע ist das geflochtene Netz, vgl. zur Bedeutung des Wortes Fränkel 224.— Friedei, Aus der Vorzeit der Fischerei, S. 49 vermutet, daß Fischstätten in Pfahlbauform damals auf dem Tiberiassee existiert hätten, so wie auch der berühmte arabische Geograph Albufeda im Supplement der Karte Syriens um 1328 berichtet, daß christliche Fischer »im See in hölzernen und auf Pfählen ruhenden Hütten wohnten«. Wenn diese Vermutung zuträfe, hätten Baraitha und Tosefta meines Erachtens sicher hiervon irgend eine Mitteilung gemacht.