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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 3 · p. Seite 323

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 3
Article
Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden in der tannäischen Zeit
Date
1909-01-01
Page
Seite 323 (sequence 21)
Language
German
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Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden. 323 Als Urheimat der Falkenjagd darf höchst wahrscheinlich das Innere von Asien gelten1). In der Gegend von Damaskus2) wird heute noch Gazellen״ und Hasenjagd mit Hilfe des Falken betrieben. Layard3) erzählt von den arabisehen und kurdischen Häuptlingen, daß sie ihre eigenen Falken und Jagddiener haben. Die Perser und Kurden bezeichnet er als die berühmtesten Falkoniere des Orientes. Bei den Assyrern4) der späteren Zeit ist die Falkenjagd mit weichem der Falkner seine Faust umwickelt«. RS. will פרי zu Kel. XXVI, 3 von XXIV, 15 streng getrennt wissen, indem er es nach einer Auffassung des Aruch als Stirnbinde erklärt. Der Aruch bemerkt aber selbst etwas später (VI, 449a) פרקלימנין ופרקלנין נראה שענין אחד יש להן. Hai und Maim. halten beide für identisch. Graupart REJ. XXXII, 221 wie RS.: »En realite (פרקלימי et פרקלינין designent des objets tout ä fait distincts«. Die halachische Schwierigkeit, die sich bei der gleichen Bedeutung der beiden Worte ergeben würde, ist gegen Graupart nach T. Kel. B. bathra II, 11 zu lösen. Die Mischnah von XXVI, 3 ist R. Jose zuzuschreiben, während XXIV, 15 die Gelehrten zum Autor hat. Etymologisch ist פרק׳ nach Perles, Et St. 26 wocpa7־rspwotXu|jt(j(.aTa (eig. Bedeckung, Umhüllung). Ihm folgten L. IV, 139 (nur für XXVI, 3), Kohut, Graupart a. a, O., anfänglich Krauß II, 496 b. Dagegen identifiziert es Fränkel bei Krauß mit 7usptxv*y5y10׳v. Nach dieser Auffassung müßten aber alle vorangehenden Erklärungen von Hai an fallen, da -rcepw1v71[M0v, soweit ich aus den Lex, feststellen konnie, nur Beinschiene heißen kann. Um die Arme trugman ^stptSss. Dalmann, Aramäisch-Neuhebräisches Wb. 337b hat Fränkels Auffassung bereits angenommen. *) O. Schräder, Reallexikon der indogermanischen Altertumskünde (1901) 210 f« Meißner, Beiträge zur Assyriologie und semit. Sprachwissenschaft IV, 422. 2) Seetzen I, 310. 3) Layard, Niniveh und Babylon, Leipzig 1856, S. 366 ff. Interessante Schilderung der Falkenjagd, ibid. 200, 226, 255. 4) Layard, 369, Anm.: Auf einem Basrelief in Khorsabad war, wie es schien, ein Falkonier mit einem Falken auf der Faust abgebildet. Weiß 249; Meißner BA. IV, 418 ff., bei Babyloniern und As- Syrern unter dem Namen surdü und busu öfters erwähnt. Meißner 422: »Etwas anders wird nach meinen Erkundigungen die Jagd noch jetzt im Irak betrieben. Auf einer Palme wird oben ein Netz ausgebreitet. Nun wird dem Falken, der früher versteckt gehalten war, die 21*

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