Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 3 · p. Seite 322

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 3
Article
Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden in der tannäischen Zeit
Date
1909-01-01
Page
Seite 322 (sequence 20)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
79% known words query
IRI
…/2829132-2829819-2829823-2889121--37055-2889212
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

322 Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden, wird bei Gelegenheit einer halachischen Diskussion die Frage aufgeworfen, ob es Pferde1) gibt, die nur zur Vogeljagd dienen, und geantwortet: die der Falkenjäger 2דבי וייאדן) (zu lesen 3(באזיאון). Der Jäger setzte den Falken zu sich auf das Pferd und ließ ihn fliegen, sobald er eines jagdbaren Tieres ansichtig wurde4). Zuweilen trugen Diener, welche den Jagdherrn begleiteten, den Falken auf der Faust5), die von ledernen Handschuhen 6פרקל״נין) gegen die scharfen Krallen des Vogels geschützt war. *) Dies ist meines Wissens die einzige Stelle im Talmud, die auf den Gebrauch des Jagdpferdes hinweist. Von Jagdhunden ist nirgends im T. die Rede; nur Raschi erwähnt sie b. Aboda zara 18b s. v. הנניון, vgl. dagegen Anm. i, S. 182. 2) b. Sabb. 94a: ומיאיכא סוס ד״מיוחד לעופות אין, איכא דבי וייארן♦ 3) So ist gegen alle übrigen hier nicht aufgezählten Lesarten zu schreiben nach Hai, von Aruch zitiert (III, 285). Eine gute Zusammensteiiung gibt R. Han z. st.: הנץ וכיוצא בו שהמלכים צדין בהן והאחד העוסק בהן קורץ אותו בלשון פרסי (statt עופות וקורין אותו באו (כאן באזיאר ובזמן שהוא יותר מאחד קודאין לדין בזאיארן ויש להן סוסים מיוחדי! לכך לשאת את העופות המרסן הנקראין באזי. Vgl. Perles, Et. st. 24, L. I, 187 b, von Fleischer zu L. I, 284 a auf die Lesart באויאר als die einzige richtige verwiesen. (Vorstehende Bemerkung gibt auch Aruch im Namen des Hai). 4) Aruch s. v. ויידן u. Raschi zu b. Sabb. 94 a. 5) Hai zu Kei. xxiv, 15: פי״ כמין כף מעור יש לאלו t פרקלונים (z. 1.שתופסין העוף לפני השלסונין כשיוצאין לצוד עם העוף שמו כסיית באו(באז ואותו כף של עור שתופשין אותו שמו פרקלן (ויש מפרשין שהם חבלים ורשתות שהן לצוד והן צודין בעד החיה והעוף ולשון יוגי כששנינו סרקלין. Die zweite Erklärung ist mir nicht verständlich, was sollen in der Mischnah die קייצין mit Netzen und Stricken anfangen?) 6) Kel. XXIV, 15 (Maim. ed. Derenbourg in der Mischnah פרקלימין), Kel. xxvi, 3 והפרקלימין, T. Kel. B. bathra 11, 11, ר, יוסי אומר כל הפרגלינין טהורין וחכמים אומרים שלשה פרגלינין הן וב,, T. zum Rif hat פדקלינין. So nach Hai, s. vorheig. Anm.; Maim. <Aj ecA^CCj 8<Aj סרקלים jUäJ! xs>j סרקלימין Die gewöhnlichen Maim.-Ausgaben: ושסותם מפורסם בערבי אלקפא;׳ס. Fleischer zu L, IV, 229 b »JbL&a)l der Lederriemen,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.