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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1908-01-01 · Heft 6 · p. Seite 747

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
52 (1908)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1908-01-01
Page
Seite 747 (sequence 9)
Language
German
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Besprechungen. 747 ,תרומד nicht ebensogut על טהר ת תרומה bedeuten können wie נסכים in demselben Zusammenhänge על טהר ת נסכים bedeutet? Vgl. noch Pesiktha, ed. Buber, 105 b. ־ S. 74, מומחה ist gewiß der Autorisierte. Sanhedr. 5a יתיר בכורות; vgl. Mischneh Tora, בכורות III, 1, dagegen Tossafotli. Bechoroth 36 b. S. 80, Vgl. noch Toseftha Ahiloth 18, 2. S. 81, Note ישבב♦ Vgl. Toseftha Sukkah Ende, Babli 56 b. S. 82 und Note 1. Der Verfasser, sowie Krauß, gegen den er polemisiert, setzen merkwürdigerweise eine Art von Unreinheitsübertragung voraus, die der Halacha ganz fremd ist, und von der im gesamten rabbinischen Schrifttum nicht die leiseste Spur zu finden ist. Eine Unreinheit kann nur durch unmittelbare oder mittelbare Berührung und durch אהל übertragen werden. In den vom Verfasser angeführten Mischnajoth wird den Götzenbildern nur טומאת מגע ומשא,, in der Toseftha Abodah sarah VI, 2 auch eine Art טומאת אהל beigelegt; daß aber die Götzenbilder den an ihnen Vorübergehenden verunreinigen, wird nirgends gesagt und kann auch nicht gesagt werden. In Jerusch. Abodah sarah 43 b handelt es sich nicht um levitische Reinheit, sondern darum, daß die betreffenden Fragesteller der Meinung waren, durch das Vorübergehet! am Götzenbilde erweise man ihm eine Ehre. Dies geht deutlich aus Jer. Berachoib 4 b, 40 hervor und ist auch aus סמי עיניה zu erkennen, das offenbar eine Geringschätzung ausdrückt und bei einer Frage um levitische Reinheit gar keinen Sinn hat. In Jer. Berachoth 6a wird ein Götzenbild überhaupt nicht erwähnt; es handelt sich, wie in den vorhergehenden Stellen um טומאת מת. Wahrscheinlich hat man unter dem Bogen ein Grab gewußt oder befürchtet. Eine andere Verunreinigung als die durch einen Leichnam ist ja den Priestern nicht verboten. S. 93, Note 1. In Toseftha Peah IV, 7 ist die Lesart א ל א לחבר deshalb nicht gut, weil die Zuteilung an die אנשי משמר ein חלמר der קדשי מקדש gegenüber den קדשי גבול darsteilt. Das beweist Bikkurim Ende, wo umgekehrt אלא לחבר als חלמר erscheint und daher die gegenteilige Ansicht bloß ניתני[לאנשי משמר ohne אלא, das die Toseftha im Nachsatze hat. S. 95, Note. Die Beziehung zwischen Baba Bathra II, 14 und dem Schneiden von Feigbohnen ist nicht ersichtlich. S. 134 ff. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, daß eine bloße Gesellschaftssitte ohne jeden religiösen Charakter den Gegenstand einer ernsten Kontroverse gebildet hätte. Einleuchtender scheint die Erklärung des Gaons, daß es sich bloß um אוכלי חולי}־ בטהרה handelt. S. 165, Note 1. Das Zitat in Tossafoth Chullin 2 b stammt aus.

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