Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 52 (1908)
- Issue
- Heft 6
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 748 (sequence 10)
- Language
- German
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748 Besprechungen* Seder Eiiah r. (ed, Friedmann, S. 72). Vgl. auch Maimonides, טומאת אוכל רן Ende. S. 172, Note 3. Warum Bechoroth IV, 9 nicht einfach Priesterhebe im gewöhnlichen Sinne als Abgabe an die Priester? S. 182, Note 1. חיי in Jer. Horajoth 48 a, 72 bedeutet wohl nichts anderes als לדחיות, ernähren. Vgl. Aptowitzer in Monatsschrift 1908, ׳S. 192. S, 187, Note. Der Verfasser hat mich aufmerksam gemacht, daß durch ein ihm selbst unbegreifliches Versehen er in der angeführten Jeruschalmistelle für כדן (wie der) כדן (Ahronide) gelesen hat. S. 194, Note 2, Nach der Auffassung des Verfassers gibt der Nachsatz in der Baraitha B. Kamma 80 a absolut keinen Sinn. Es ist aber nicht zu übersetzen »und der Weg«, sondern: aber der Weg. Dadurch entfällt die Annahme einer spätem Einführung der fraglichen Erlaubnis. Vgl. Raschi z. St. S. 212. Note. In einigen Stellen dürfte חבר עיר doch einen Chaber bedeuten. So Megillah 27 ab, wo Rab Huna sich als חבר עיר bezeichnet; ebenso Toseftha Pea IV, 16, wo der Ausdruck בטובד »als Gunstbezeugung« oder »Dankes halber«, in bezug auf die Stadtbehörde nicht paßt. Vgl, Bikkurim Ende לחבר בטובד. Wien. V. Ap towitzer. Funk, S>8\ S., Oie Juden in Babylonien. 200—500. Mit einer Karte von Babel. II. Teil. Berlin, Verlag von M. Poppelauer. XII und 160 S. 1908. 8. Im Jahre 1902 erschien der I. Teil, dem wir in dieser Monatsschrift eine ausführliche Besprechung gewidmet haben. Der II. Teil bestätigt, daß Funk sich treu geblieben ist und unsere Erwartungen nicht enttäuscht hat. Wir sind in den letzten Jahren nicht verwöhnt worden in bezug auf solche wissenschaftliche Darstellungen jüdischer Geschichte aus jüdischen Gelehrtenkreisen, die sich auf das Große richten. Das Werk sticht wohltuend ab von dem geschichtlichen Kleinkram, der sich allmählich breit macht. Womit natürlich fleißigem Sammeln von Aktenmaterial, Archivbearbeitungen, statistischen Aufnahmen, Regesten etc. der Wert nicht abgesprochen werden soll. Aber Geist von eigenem Wüchse und etwas mehr Eigenbau erfrischen doch wesentlich mehr und bereichern wirksamer. Funk verliert sich nirgendwo in biographische Details, ohne auch nur einen Augenblick das Auge vom Zusammenhänge der Persönlichkeiten mit den Ere;gnissen und dieser untereinander abzuwenden. Der Verfasser behandelt im 7. Kapitel die Zeit von Sabur bis