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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1908-01-01 · Heft 2 · p. Seite 247

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
52 (1908)
Issue
Heft 2
Article
Zu Marmorsteins Mitteilungen aus den in Cambridge aufbewahrten Geniza-Fragmenten [Nachricht]
Date
1908-01-01
Page
Seite 247 (sequence 3)
Language
German
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Notiz. 247 Todesjahr des R. Chanoch, geschrieben.« Das k a nn u n m ö g 1 i ch ein anderer geschrieben haben?! Das muß aber unbedingt ein anderer geschrieben ,haben, denn Chanoch und [Josef] Ihn Migasch sind ja bekanntlich zwei Personen und zwischen beiden liegt ein ganzes Jahrhundert; Ibn Migasch starb 1141, so daß ein Zeitgenösse des C h.ano c h ihn :nicht nennen konnte!ג) Ähnliches ist Dr. Marmorstein auch in der zweiten Serie seiner »Beiträge« passiert. Diese enthält als Nr. VIII ein an Sani 11 el ha-Nagid gerichtetes Gedicht, Aus den Worten עד .אשר צוען עברתם (iy, 3) und מ&ושון נדרי פישון (IV, 5) geht deutlich hervor, daß es sich um Samuel b« Chananja, den Nagid in Egypten, handelt. Diese Andeutungen sind dem Herausgeber nicht entgangen, wie aus der Fußnote ziim Text (S. 739 Anm. 1) heryorgeht. Aber er verschmäht es, dieser Spur zu folgen, weil er sich von der Geonim-Periode nicht entfernen will, und so hält er sich an den spanischen Nagid, anstatt den Diwän des Jehuda ha-Lewi, zu dessen egyptischen Freunden Samuel; b. Chanapja zählte,nachzuschlagen -r, dort hätte er (Bd. I Nr. 97| das herrliche Gedicht finden können. Ich selbst bin ihm allerdings für diese Unterlassungssünde dankbar. Er hätte es vielleicht unterlassen, das Fragment zu edieren, wenn er gewußt hätte, daß das Gedicht bereits gedruckt sei. Das wäre sicherlich zu bedauern,'' d^im .,das r-pragig^ift ist für die Diorthose .des Textes, der im., IQ&wjfttLnach, eiper.^eip^Jg^j, inkorrekten Handschrift ediert ist, sehr wertvoll, überdies enthält es auch den Schluß des Begleitschreibens, das dem Gedichte beigegeben war, und bestätigt meine Annahme, daß d^n meisten Freund- Schafts- und Hyildigungsgedichten solche Briefe (m Reimprps.a) ״vorausgegangen sind. Ich lasse hier das ganze Gedieht, nach dem Diwän (= D) und dem Marmorstein’schen (= M) Text hergestellt, folgen* 2). Auf einen JKoijimen^ar •kann icli hier, mit Rücksieht auf;cße inj Diwjto gegebene Erklärung, verzichten; auf Einzelheiten werde ich.in Fußnpten aufmerksam machen: ... וידע בל ישראל נמדן ועד] באר שבע כי נאמן שמואל ל|3יא לד/ ויכןל?צמואל וד היה עטו ולא הפיל מכל דבריו!) im Text sollte es בבן מנש, ו תג ו ך הרב heißen, doch hat der Dichter wegen des Metrums חנוך ohne 0-*copul. geschahen, 2) Z. 1—17 fehlt bei M. Die richtige Reihenfolge der Seiten ist: I, }/, VI, IV, III, II. — S. VII, die IVL nicht lesen kourde,^aus der er aber doch als Namen des Verfassers Abraham ermittelt hat (S. 740, Anm. 1), dürfte den Anfang des Gedichtes enthalten haben.

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