Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 52 (1908)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Im Namen ... [Rezension]
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 176 (sequence 15)
- Language
- German
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176 Im Namen .. sv övopcm in Stellvertretung nomine des römischen Rechts, sl; tö Ö. besonders wo es von ßowsTÜ'siv abhängig ist auf das Conto; Taufen auf den Namen auf das Conto Jesus übertragen, jemanden zum Schuldner Jesus machen. Di e Taufe ist also ein geschäftlicher, juristischer Akt, eine Auffassung und Darstellung religiöser Beziehungen, die dem N. T. auch sonst geläufig ist (nicht hingegen dem A. T.), s. bei mir S. 154 ff. Es gereicht mir zur Genugtuung, daß gerade diese Erklärung, so sehr sie von der bisherigen abweicht und überhaupt der landläufigen Auffassung des N. T. widerspricht, auch von den christlichen Theologen Brandt und Böhmer akzeptiert worden ist.- Eine Ahnung davon scheint auch H. vorübergehend einmal aufgestiegen zu sein (S. 104, Anm. 5), umsomehr ist es zu bedauern, daß er ihr nicht weiter nachgegangen ist. Nicht erkannt hat H. ferner die Identität von sl? vö 0. und לשם, daher seine Polemik gegen Brandt verfehlt ist. Sein Argument, daß sich neben ei? tq 0. ja auch bloßes et? vivot finde, spricht gerade für Br. Ebenso ist es im Hebr. Ich muß übrigens nach nochmaliger Einsichtnahme in den Aufsatz Brandts bei dieser Gelegenheit bekennen, daß auch meine Ausführung gegen ihn (S. 151), die durch meine ungenügende Kenntnis des Holländischen verschuldet war, ihm Unrecht tut. — — Der zweite (religionsgeschichtliche) Teil untersucht im ersten Kapitel den: Gebrauch des Namens Jesus im alten Christentum und zwar zunächst in einem ersten Abschnitt das »Milieu dieser; Erscheinung«, a) der Name im Judentum S. 132—184. Exkurs: Babylonisches, Persisches, Mandäiscbes. b) im synkretistischen Heidentum S. 197—217. Exkurs: Ägyptisches 218—222. In dieser Einteilung und nicht minder in dem Verhältnis des Raumes, den die einzelnen Teile einnehmen, sprechen sich bereits klar die geschichtsdogmatischen Vorurteile und die daraus sich ergebenden Fehler der Methode des Verfassers aus. Die sprachliche Untersuchung hatte immer wieder betont,