Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 52 (1908)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Im Namen ... [Rezension]
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 168 (sequence 7)
- Language
- German
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168 Im Namen er darauf legt, daß der Name auch allemal au s gesprochen werden muß, würde, da man ja mit einem Wort, einer Vokabel, gar nichts anders machen kann, befremden, wenn nicht schön hier die Tendenz des zweiten Teiles durchblickte, den Glauben an eine magische Maeht des (ausgesprochenen) Namens Gottes oder doch an seine sehr reale Wirkung auch für das A. T. zu statuieren. So kömmt H. für 54, 3 nach längerer Erwägung zu dem Resultat (S. 37): Die kultische oder auch außerkultische, Anrufung und Verwendung des Namens, schließlich der Name selbst, ist das Mittel, durch das die Hilfe möglich ist. Vermutlich wird eine recht massive Auffassung den Sinn unseres Psalmwortes am besten treffen: »Hilf mir durch Verwendung, Gebrauch deines Namens,« nämlich als einer Formel oder als eines Amulettes (!). ln dieser Auf:• fässung fühlt sich H. durch Gunkel (zu 20,2 ישגבך שם אלהי יעקב; s. die Erklärung der Stelle bei mir S. 37) bestärkt: »Das Wort vom Schutze durch den göttlichen Namen darf man sich vielleicht ganz konkret vorstellen: »Der König mag den Namen Gottes an irgend einer Stelle des Körpers, etwa am Arm, eintätowiert (!!) oder im Siegelring eingegraben getragen haben«. Das ist das Fahrwasser der Giesebrechtschen, von H. freudig geteilten, von mir (S. 42) widerlegten Auffassung, in der ich die (natürlich nicht befangene) Tendenz erkenne, dem A. T. wennmöglich immer gerade die roheste, kindischste, »am besten recht massive« Vorstellung zuzuschreiben. Ich komme noch darauf zurück. Die griechischen Übersetzer haben בשם gewöhnlich mit &v öder &t'1 (Tip) 6v6jjt,«T1 wiedergegeben (eine Konkordanz wie bei mir S. 130—138 oder wenigstens S. 140 f. wäre wünsehenswert gewesen). Die Erklärung und Verwertung dieser Tatsache äst eine entscheidende Differenz zwischen uns beiden. Ich Sage: das mehrfache s£ dvojAirro? ist griechisch, Wenn es auch viel häufiger hätte sein müssen, desgleichen däs seltenere 57ז’ öv6p.«T0?, auch das reichlichere kiä c. D.