Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 51 (1907)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Kaufmann'sche Mischna-Handschrift
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 331 (sequence 9)
- Language
- German
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Die Kaufmann’sche Mischna-Handschrift. 331 את זו דרש ר׳ אליעזר ק מתיא, während N, J, L, K den Namen tleasar und das feierlichere זה מדרש דרש כד haben, vgl. dieselbe Phrase M. Kethubb. 4,6 und sonst. Kethubb. 2, 8 hat L gewiß unrichtig אליעזר, denn Agg. (auch N), J, K und noch dazu die Toseftha p. 262, Z. 23 haben Eleasar. In Kethubb. 5, 5 wird R. Elieser b. Jakob1) in L zu nichte gemacht durch »Elieser« in Agg., N, J; ms. K hat falsch ר׳ אלעזד; vgl. die darauffolgende Mischna, wo auch L bloß »Elieser« hat und es nahe liegt, denselben für dieselbe Person anzusehen (K auch hier »Eleasar«)2 3).— In M. Gitt. 3, 4 liest man in den Agg. richtig Eleasar b. Parta8) (so auch N und J), allein K hat Elieser b. פרטה, L ר׳ ליעזר בן פירטא, so daß also K und L hierin Zusammengehen (doch kann in L auch Eleasar gemeint sein). גמליאל II. kann allein gemeint sein, wenn R. Meir in seinem Namen etwas tradiert. Kethubb. 12, 4, wie auch N, J, L, K tatsächlich haben; daher ist R. Schitneon b. G. in W. zu verwerfen. In Kethubb. 9, 8 wo N, W, J, K (רבן שמעון) nur R. Schimeon bieten, hat L den vollen Namen R. S. b. Gamliel, schon vermöge der nächsten Mischna erforderlich. Vgl. noch ib. 11, 4, 5. הורקנוס. In der alten Aggada4 * * *) betreffs des Vorgehens!) In M. Nedar. 5, 1 haben umgekehrt Ag. und K. Elieser b. J akob, während L. nur »Elieser« hat, aber vgl. die nächste Mischna. Kilajim 4, 8 haben B,, K., L., N. ראב״י, J. nur ר׳ ליעזר, s. Frankel, S. 236, 237. 2) Siehe noch M. Gitt. 6, 3. 4, Agg. Elieser, K. לעור u. אלעזר, L. ליעזר u. לעזר. Kidd. 1, 4, Ag. אליעזר, K. אלעור, L. לעזר, 3) Die Aussprache Parta bleibt bestehen, auch wenn das Wort, wie ich Lehnw. II, 488 annehme, aus gr, Hp<0T0? stammt (ich halte dies gegen J. Löw ib. aufrecht, vgl. meine Bemerkung in »Magyar Zsidö-Szemle«, XXI, 33). IlpcW.? figuriert auf einer Inschrift in einem j. Grabe zu Jerusalem (s. Mitteil. u. Nachricht, des deutsch. Pal.־Vereins 1900, 40). Bacher, Ag. d. Tann., 2. Auf!., S. 400 erwähnt meine (und Löws) Erklärung nicht und gibt für פרפא auch selbst keine Erklärung. 4) Vgl. L. A. Rosenthal, Zusammenhang der Mischna, S. 78.