Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1907-01-01 · Heft 2 · p. Seite 134

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
51 (1907)
Issue
Heft 2
Article
Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit
Date
1907-01-01
Page
Seite 134 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2829132-2829803-2829806-2887470--35180-2887501
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

134 Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. gewebte Leinwand verdankt ihm ihren Glanz1). Es dient auch dazu, Öfen und Kochapparate zu dichten2). Das Wetzbrett ist mit einem Ölbehälter versehen (3(בית קיבול שמן). Zwei andere Verwendungen seien hier angefügt: ln der festen Tusche zum Schreiben 4(דיס) ist der feine Ruß des Olivenöls verwendet5); Im Gartenbau bestreicht man junge Feigen mit Öl und durchsticht sie, um sie so in der Reife zu befördern6) und den Früchten einen an״ genehmen Geschmack zu verleihen7). 22. Öl als H ei 1 m i 11 ei; Sowohl als äußerliches wie als innerliches Heilmittel spielt das Öl eine Rolle8); Über den Gebrauch von Blättern 1) שמן שד,גרדי סך באצבע י. Dem. 1,4, T. 1,29 (47). — Nach Plin. XIX,21, Mohnöl (Rieger, Spinnen, Färben etc., p. 35). Lo.: Wie bei Homer, Hehn6, p. 118. 2) x. Scheb. 6,10 (69). חסם T. Ter. 10,11 (43). 3) Kel, 17,17, T. Kel. bm. 7,10 (586): משחזת Barth E, S., p. 50. 4) Sota 2,4, T. Schab. 11,11 (125). Nach Lagarde, Ges. Abhandlungen 32 ein iranisches Wort. Vgl. L. Löw, Graphische Requistten, p. 146. Blau, Studien zum althebräisch eh Buchwesen (Budapest 1902) p. 151 ff. 0) b. Schab. 23 a. Auch zum Änrühren, בין לגבל בין לעשן. 6) Scheb. 2,5, T. 1,8 (61), j. II; 33 d, Bar. b. Ab. sar. 50b, Magerstedt, p. 195, j. Bik. I, 63 d, תאנים סוכות. Geop. X, 51. ז׳) ibid. Bar. Zeile 33 מפעמי ן. 8) Es sind nachstehend nur diejenigen Fälle aufgeführt, in denen Öl als Specificum wirken soll, nicht aber die zahlreichen Beispiele, in denen es bei arideren Medizinen als Anfeuchtungs- oder Bindemittel dient, wie z. B. b. Git. 69ä, wo Knoblauch, Salz und Öl als Mittel gegen Zahnschmerzen angegeben wird. Material bei R. J. Wunderbar, biblisch-talmudische Med izin (Riga-Leipzig 1850—1860), und in den Abhandlungen von J. Preuß, in der Wiener medizinischen Wochenschrift und der Zeitschrift für klinische Medizin. Philologisch unkritisch und unvollständig ist Ebstein, die Medizin im Neuen Testament und im Talmud. Stuttgart 1903. — Auch die Assyrer schreiben dem Öl eine außerordentliche Leheriskraft zu. Schräder, die Keilinschriften und das Alte Testariierit3, p. 526. —י Der im Pa-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.