Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1906-01-01 · Heft 6 · p. Seite 723

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
50 (1906)
Issue
Heft 6
Article
Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit
Date
1906-01-01
Page
Seite 723 (sequence 17)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2829132-2829795-2829802-2887324--34975-2887420
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. 723 übergangen ist, כומר genannt1). Infolge der Hitze, die der Gährungsprozeß erzeugt, schwitzen die Oliven Ölschaum und Öl aus2). Hierdurch werden die Oiiven in eine zähe, ziemlich feste Masse umgewandelt; synonym mit מעטן gebraucht man auch das Wort 3 *טש), das allgemein eine feste Masse bedeutet. Vereinzelt heißt auch der ganze Haufen 4אם). Kleineren Stücken gibt man den Namen. 5פרוד), ln Olivenhaufen finden sich zuweilen Würmer6). Wenn die Oliven gehörig gegohren sind, was man durch Untersuchung des Haufens vermittels eines Stabes (7קנה של זיוטם) oder 8יתד) erkennt, schneidet9) oder spaltet10) man, gewöhnlich mit eisernen Äxten11), einzelne Stücke des מעטן ab. Diese Teile werden, mit den Blättern bedeckt12 * *), die auch vorher schon die Hülle des Haufens bildeten18), *) b. bm. 74a auch von Trauben und Feigen (Jastrow s. y.). 2) Toh. 9,1, [יזו ער זיעת המעט — Ölschaum, der vom Haufen abtropft, muß entfernt werden. מנגב Men. 8,4. s) Toh. 3,2. T. 11,1 (672). Maim. גוש ף Toh. 10,12 (671), 10,11 (671). Vgl. Maim. zu Toh. 9,7 lF2?־*־ אם של זיתים Toh. 9,8. אום Hai: עיקר הזיתים .שהן בקרקע המעט; ונדבקו וגעשו :אחת ף > Tob. 9,9. 6) T. Toh. 11,1 (672). — So ist שרק zu verstehen. ז) Schab. 17,3. Oben hatte die Keule eine Verdickung. Maim. — j. Schab. 16b erklärt: אם מלכלך במשקה בידוע שנגמרה מלאכת המעטן Andere Erklärungen (ibid.) sind hinfällig, s) T. Toh. 10,11 (671). Frankel p. 89. — Die Gährung beginnt, wenn die Frucht etwa drei Tage liegt. Geht hervor aus T. Toh. 11,1 (672). 9) T. Toh. 11,1 (672), קוק. 10) T. Toh. 3,2 (062),;־ זיתים חמבוקעי! מן המעט— Eine feste Masse. (מקרצת׳) kann man auch vom מעטן »abkneifen« <קרק ) T. Toh. 11,2. (672). ■״) Toh. 9,7. 12) Toh. 9,8. . . M) Toh. 9,7. T. 10,12 (671) מחפה. — Blätter werden auch die Unterlage gebildet haben. 46'

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.