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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1906-01-01 · Heft 6 · p. Seite 712

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
50 (1906)
Issue
Heft 6
Article
Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit
Date
1906-01-01
Page
Seite 712 (sequence 6)
Language
German
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712 Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. Art dieser letzteren heißt 1קלופסין); sie ist naturgemäß fleischig» hart und von besonderer Größe2). Eine zusammengeschrumpfte, trockene Olive heißt 3גרגר); sie gibt nach Aufweichen: in; Wasser ein minderwertiges Öl4). Vorzeitig hart gewordene Oliven, welche gar kein odernur wenig Öl enthalten5), nennt man 6פריצי זיתים). Weich gewordene Früchte, deren Kerne sich mit Leichtigkeit entfernen lassen7 8), heißen .זיתים השלחין ג) T. Ton. 3,15 (30), T. ibid. 4,3 (30), griech. Krauss II, p. 544. Siehe Plin. XV,4. Löw. p. 138. Die verschiedenen Lesarten (zum Teil Druckfehler) ibid. p. 137. Der Mischnatext kennt diese Art nicht; er hat nur allgemein »Speiseoliven« זיתי כבש Ter. 2,6. קלופסין sind nicht dasselbe wie זיתי כבש oder זיתים לאכילה, was deutlich; aus T. Ter. .3,15, (30) hervorgeht, sondern eine ganz besondere Art. Löws Bein. p. 138. Magerstedt p. 256. 2) Vgl. Ar. 7'p. 111. s; Men. 8,3 T. Toh. 10,12 (671), 10,11 (672), j. Moed k. II, 8La Sifre 135b — גרגר ist die »Beere,« ursprünglich das runde Korn. Teb. jom. 1,3 von גלל »wälzen« mit Verschiebung der liquida ל zu *1, vgl. Barth ES. p. 4L. Zur Etym. vgl. Jalkut zu Ex. 27,20 איבעיא להו מגדגדין תנז או מגלגלי! תבן. Im Griechischen heißt davon Y£pYip&Q$ die reife Olive (selten). Sachs, Beiträge II, p. 20. — as von' Fleischer (im Levy I, 436b) bezeugte »ganz reife Oliven« ist mit Löw p. 392 zu גרוגרת »trockene Feige« zu stellen. ' 4) Men. 8,3. . 5) T._ Toh.. 11,5 (672) היוצאין מתחת הקורה, 6) ibid. und die fast gleichlautende Stelle T. Uks 689) 3,6.־) — Uks 3,6. (Auch von' Trauben פריצי ענבים ibid.) »Ausgeartete Oliven«. Vgl. bh.; Ez. 18,10., Zur )Form Barth § 133b פרק arab. (joy aber Barth E. S. p. 71 (assyr. parasu »lügen« R.). Erklärt durch’ vb. bm. 105 a als »Bösewichter« רשעי זיתים, Maim. zu Uks. 3,6 Olivenherlinge werde auch בוסר-genannt. T. Uks. 3,8 (639)., Allgemein für Herling Scheb. 4,8, Ed. 2,6. — Zwei Berichte in b. bm. 105a unten sagen über-: einstimmend über; den ÖJgehalt der סאתים* לקורה : פריצי זיתים resp. ארבעת קבין, entsprechen einer Ölmenge von [תלתא כורי resp.' כורא. 1 Kor. 363,7 L; 4Kab, 8,03 1. 3 Kor. 1091, 1 1.; 2 Seah 12 Kab. =1 24,24־. Wenn das Verhältnis von Oliven zu Öl etwa 100: 2 ist, sind es .פריצי זיתים ד.) b. Ab. sar. 40 b, 18. 8) [השלוהי Ab. sar. 2,7, -״ T. 4,8 (466). Der Kern- גרעינה. (L. :

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