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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1906-01-01 · Heft 5 · p. Seite 601

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
50 (1906)
Issue
Heft 5
Article
Beiträge zur Geschichte und literatur der gaonäischen Periode
Date
1906-01-01
Page
Seite 601 (sequence 13)
Language
German
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Beiträge zur Geschichte 11. Literatur der gaonäischen Periode. 601 jedenfalls aus Magreb1), vielleicht auch der Gaon. Wenn dies % auch bezweifelt werden könnte, so ist doch die spanische Heimat über jeden Zweifel erhaben. »Der Name des Nagid ist so gefeiert wie der des Chanoch Ibn Migasch!« (Z. 33). Das kann unmöglich ein anderer als ein Spanier geschrieben haben und ein Anhänger des Chanoch im Streite gegen Joseph ben Isak Ibn Abitur um die Rabbinatswürde2). Danach steht R. Chanoch noch im höchsten Ruhme und ist noch am Leben. Hieraus gewinnen wir einen Anhaltspunkt für das Datum unseres Schriftstückes; es wurde also vor 1014, dem Todesjahr des R. Chanoch, geschrieben. Dem Inhalte nach haben wir es mit einem Dankschreiben zu tun. Abraham ist dem Nagid Dank schuldig, weil er ihn aus der Hand seiner Verfolger befreite, wahrscheinlich der Sektierer oder Karäer. Der Nagid war natürlich ein Be- Schützer der Rabbaniten und war selbst fromm und gelehrt. Der Schreiber ist Abraham Ha-Marabi (aus Magreb), ein Enkel Natans. Er nennt auch einen 3שר חלפון), ob und in welchem Verhältnis dieser zu dem bekannten Dichter Ibn Chalfon steht, können wir nicht entscheiden. Jedenfalls ist er auch ein Zeitgenosse. Der Nagid war der Gönner und Mäcen unseres Brief Schreibers. Das Fragment ist auf einer Seite beschrieben, hat 51 Zeilen und 61/2 Strofen. Strofe 1 hat 7 Zeilen, die Strofen 2—6 haben 8 Zeilen, Strofe 7 hat 5 Zeilen. Akrostich: אברהם ח׳מף♦ 1 אני אשיר באיש עשיר נפש, ועוד אכשיר. ואצפצף דברי שיר כהימון כלכול ודרדע4) אבות השיר. וכאסף וידותון במצלתים5), על ידי השיר, 1J Über die Geschichte der Juden in Nordafrika, vgl. Monats- Schrift 187S, p. 285 ff. 2,I S. Graetz, Bd. V, 327 ff. 3) S. Dukes נחל' קדומים S. 10. Graetz. V, 328. ף s. I Kön. 5, 11. 5) s. II Chr. 5, 12.

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