Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 49 (1905)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Zwei kabbalistische Traditionsketten des R. Eleasar aus Worms
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 693 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2829132-2829787-2829794-2886557--34095-2886631- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Zwei kabbalistische Traditionsketten des R, Eleasar ans Worms. 693 בנו של ר׳ אפרים אשר מצא בבית מדרשו של הר״ר אלעזר* 1 2) מוורמיישא הנקרא סוד שכל והיה כתוב בתוכו כל סדר טעמי תפילה וסודיהן וזה לשונו: אשרי אשר ישים תבונת שכל בלבו ויכוין לבו בתפלה מאד מאד, ואל יוסיף ואל יחסר אות אחת על מטבע שטבעו לנו חכמים כי הבל יסדו במדה ובמשקל ובמניין תיבות, ויש מנין אותיות עם מנין תיבות, והמשנה על סדרן צריך ליתן הדין כי התפלה קדש קדשים היא, שהרי מאה ועשרים זקנים ומחם כמה נביאים תקנוה ומסרו סודיה וטעמיה זה לזה בעל פה תנא לתנא ואטורא לאמורא וגאון לגאון ורב לרב עד שהגיע לקרובי*) הר׳ יהודה הסיד אב בחכמה והוא קבל מאביו רבינו שמואל הנביא gelebt hat, zitiert Or Sarua II, 14 מורי דד״ר [ ] בן משה. Der fehlende Buchstabe dürfte durch ein י das beim Kopieren leicht ausfällt, ersetzt werden, und das wäre die Abbreviatur unseres Jehuda. vgl. Welesz, Monatsschrift 1904, S. 140. Die Bezeichnung מורי bedeutet oft nicht Lehrer, sondern ist der Ausdruck der Verehrung eines geschätzten Gesetzeslehrers, mit dem der Verf. in persönlicher, gelehrter Beziehung stand. Isaak ben Mose zitiert auch II, 120 ר׳ משד, ב] רבינו אפרים. Dieser Mose, sicherlich der Sohn des berühmten R. Ephraim ben Isaak aus Regensburg (ca. 1160), ist vermutlich der Vater unseres Jehuda und in der Bezeichnung בן בגו entweder בן zu streichen, oder ב] בנו auf unseren Jehuda, was freilich ungeschickt ist, zu beziehen. 1) R. Eleasar aus Worms besuchte seinen Hauptlehrer in der Kabbala, R. Jehuda den Frommen, in Regensburg im Jahre 1217, in dem derselbe gestorben ist, s. Cod. Paris 772 a: כך קיבלנו מדביגו יד,ודה חסיד זצ״ל אב החכמה באותד שנד, שנפטר בד שנת תתקע"* לפרט (s. Epstein, Monatsschrift 1895, p. 459). 2) R. Eleasar aus Worms bezeichnet seinen Lehrer Jehuda den Frommen, auf den er sich so oft beruft, sonst nicht als seinen Verwandten, aber er war doch mit demselben durch die Verschwägerung mit dessen Familie entfernt verwandt. Jehuda ben Samuel, der Fromme, der aus Speier nach Regensburg ausgewandert ist, hatte einen sehr gelehrten Bruder R. Abraham, der wohl in Speier geblieben ist (s. Epstein a. a. O, p. 452). Jehuda ben Kalonymos bei! Meir, der Verfasser des talmudischen Lexikons, יחוסי^תנאים ואמוראים, nennt beide Männer als Oheime seiner Mutter und ebenso einen Kalonymos ben Jehuda, der ein Vetter der beiden erwähnten Brüder war, seinen Oheim (s. Epstein a. a. O. p. 448—449). Nun bezeichnet auch R. Eleasar aus Worms sowohl den genannten Abraham ben Samuel aus Speier als auch einen Kalon}rmos ben Jehuda, vermutlich den oben genannten, als seinen Onkel (s. das., s. Gross, Magazin IX, p. 66 und Monats-