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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 6 · p. Seite 679

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 6
Article
Lexikalisches zur Mechiltha di R. Simeon ben Jochai
Date
1905-01-01
Page
Seite 679 (sequence 13)
Language
German
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Lexikalisches zur Mechiltha di R. Simeon ben jochai. 679 nun es aber so deutsch vor uns steht, muss ich I. Löw recht geben, dass es griechisch 86710? dolus sei. ד מ פון (p. 93): בדמסון של עולם ניתנה להם תורה לישראל; ib. ניתנה להם בדמסון של עולם. Dafür alte Mech. an beiden Stellen (p. ע und דימום פרהסיא (עד, mit dem Zusatze במקום הסקר. Hier ist zunächst דימום פרהסיא eine Tautologie, wie ich sie oben bei אילת צפירה angenommen habe; dort hat es der neue, hier der alte Text. Die Leseart des neuen Textes: דטסון, zu 1/־8 דמוסיוןp1.60tov öffentlich, emendiert, scheint richtiger zu sein als דימום in der alten Mech. Merkwürdig ist im Midrasch ha-Oadol der Ausdruck ד׳ של עולם, der etwa an רומו של עולם eine Analogie hat; zu übersetzen etwa: die grösstmöglichste Öffentlichkeit. הפותיקי (p. 93) gibt einen erwünschten Aufschluss über das schwierige פנכס ,פנגום in der Mech. de R. Ismael zu 19, 2 und 20, 2 (Lehnwörter 11, 464). Unter allen vorgebrachten Kombinationen wird nunmehr die Gleichsetzung mit pignus (lies also פגנום) als die wahrscheinlichste gelten müssen1), da doch הפותיקי dasselbe besagt: Pfand, Unterpfand. Der Sinn ist: nicht umsonst sollt ihr mich suchen, wie einen, der nicht zahlen kann und nur das Pfand in euren Händen hat, denn ich habe die Thora nicht als Hypothek in eure Hand gelegt, sondern lasse den Lohn (die Zahlung) gleich an ihrer Seite folgen. Man merke auf den gut begründeten Unterschied in der Wahl der Verba: לא עשיתיה הסותיקי im Midrasch ha-Gadol, aber לא נתת״ה פנגוס in der alten Mechiltha. Wiederum ein Fall, wo die andere Schule dieselbe Sache mit einer anderen Vokabel ausdrückt. חי ר א ו ת (p. 41), Ebenso in derMech.de R. Ismael zu 14, 2. So weit ich sehe, erklärt man das allgemein für Löcher, Höhlen; andere sprechen von Felsen. Warum soll aber in Anknüpfung an den Ortsnamen Pi ha-Chiroth von Löchern oder Felsen die Rede sein? Und was soll das *) Von Schönhak und Jastrow.

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