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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 5 · p. Seite 617

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1905-01-01
Page
Seite 617 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen. 617 der dritten Plage nicht ausdrücklich gesagt ist, dass die Israeliten von ihr nicht gelitten haben, so ist es doch selbstverständlich, da Gott Israel nicht verderben wollte: לכנה מעלום אנה לא יהלך ישראל, besser ihn. T.: אלא שהוא ידוע שלא ענש ישראל, also לא יעקב; ib. 9 (p. 46, I. 4); wer da will, dass sowohl sein Vermögen, als auch das des anderen ihm angehöre, der ist ein Bösewicht, und wird (in der Mischna) ein Frevler genannt: פדו שריר ופמאה רשע, besser Ihn T.: יש לו רוב הו־נאוה וקראו רשע, also שרה (vgl. I, 5, p. 5, 1.16, und 11, 13, p. 19, 1. 1). — Bemerkenswert ist auch, dass eine ganze Anzahl Stellen, die bei lbn T, vorhanden sind, im Original fehlen. Manche einzelne Ausdrücke hat Baneth bemerkt und nach ihnen das arab. Original ergänzt (s. p. 33, 11. 12; p. 34, n. 12; p. 37, n. 25; p. 44, n. 32; p. 46, n. 4; p. 49, n. i, und p. 50, n. I; zu dieser Klasse von Ergänzungen wäre noch hinzuzufügen II, 16, p. 19, 1. 8 v. 11. wo ebenfalls vor בל באיה noch והו לולה zu ergänzen ist), aber vgl. noch z. B. 11, 10 (wo lbn T. noch die nähere Ausführung einer jeden gelobten Tugend hat); ib. 11 (p. 17, L 20, die Erklärungen von וצדיק הונן ונותן); ib. 12 (p. 18, 1. 4v. 11., das Beispiel von Elisa und Gechasi); ib. 13 (p. 19, 1. 3);• ib. 16 (ib. 1. 17, die Erklärung von שקוד); III,. 22 (p. 27, hier fehlt sowohl der Mischnatext, als auch die kurze Glosse dazu); IV, 28 (p. 39, 1. 1, das Zitat aus Deuter. X, 17) usw. — Andererseits finden sich Steilen im arab. Original, die wiederum bei lbn T. fehlen, so z. B. IV, 7 (p. 31, 1.5 v. 11. וגעלוא אלתקדמאת אלך, und p. 33, 1. 15 ושאן אל די יכאבר אלך> und ib. 13 (p. 35, L 4 v 11.; die Worte ויתשפע פיה). Also muss lbn T. eine andere Rezension vor sich gehabl haben (vgl. noch weiter unten.) Wie bereits oben bemerkt, enthält von den beiden benutzten Handschriften nur die Berliner auch den Mischnatext. Da aber diese Handschrift nur bis IV, 22 reicht, so hat Baneth für den Rest eine andere Berliner Handschrift (ms. or. qu. 567) benutzt, die neben dem Mischnatext die hebr. Übersetzung enthält und die ebenso wie jene aus Jemen stammt. Dabei ist zu beachten, dass der hier abgedruckte Text gegen den rezipierten viele Abweichungen enthält, die aber zumeist sich auch in anderen Handschriften finden. Eine Vergleichung ist umso leichter, als wir jetzt fast das gesamte Material in Tavlor’s :׳An Appendix to Sayings of the Jewish Fathers« (Cambridge 1900, p. 129—173) besitzen. Es genügen daher einige charakteristische Beispiele: I, 4 קבלו ממנו anst. מהם, so dass Jose b. Joeser und Jose b. Jochanan nur Schiller des Antigonos gewesen sind, ebenso in einem Siddur ms. Bodl. 37, s. App., p. 135, 1. 3 v. 11. — I, 5 findet sieb nach ויהיו עניים בני ביתך noch die Sentenz ולמד את כל בני ביתך ענוה, ebenso in einem jemenischen Machsor, ms. Cambridge, Add.

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