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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 5 · p. Seite 616

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1905-01-01
Page
Seite 616 (sequence 1)
Language
German
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615 Besprechungen. Bafteih, E. Der Mischna-Traktat Abot mit Maimüni’s arabischem Kommentar. [Wissenschaftliche Beigabe zum 23. Bericht über die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums in Berlin]. Berlin 1905. VI 11. 50 SS. in 8. Aus Anlass der in diesem Synagogenjahre stattgefundenen 700-jährigen Wiederkehr des Todestages Maimünis, hat das Lehrerkollegimn der in der Überschrift genannten Lehranstalt beschlossen, dass die wissenschaftliche Beilage diesmal eine Gabe bringen soll, die aus dieses Geistesneroen fruchtbarer Feder geflossen ist. Die Wahl fiel auf seinen Kommentar zu Abot, und da einer der Docenten, Baneth, schon früher (in der Hildesheimer-Jubelschrift, Berlin 1890, hebr. Abteil., p. 57—76) den ersten Abschnitt ediert und bearbeitet hat, so hat er auch die Veröffentlichung des ganzen Kommentars übernommen. Man kann sowohl dem Gedanken an sich, als auch der Wahl desThemas mir volles Lob spenden. Gerade der Mischnakommentar Maimünis hat es sich in letzter Zeit gefallen lassen müssen, jungen Anfängern als Exprementierstoff zu dienen, wobei die Zer- Stückelung sogar einzelner Traktate, und die Planlosigkeit der Bearbeitung immer mehr um sich greift (s. mein Zur jüd.-arab. Litter. p. 70), und so ist es erfreulich, aus kundiger Hand eine Edition desjenigen Kommentars in der arab. Orüginalsprache zu erhal* ten, der wohl der populärste ist, umsomehr als das Original der sogenannten »Acht Kapitel«, die doch als Einleitung zu diesem Konimentar gelten, bereits in zweiter Auflage vorliegt. Für die vorliegende Edition sind zwei Handschriften benutzt: eine Berliner (ms. or. qu. 569), die aber nur bis IV, 22 reicht, und eine Pariser (nr. 579), die zwar vollständig ist, in der aber wiederum der Mischnatext fehlt. Baneth hat nach ihnen seinen Text hergestellt und dabei sehr gewissenhaft alle Varianten in Fussnoten verzeichnet. Doch wäre hin und wieder die in den Fussnoten verzeichnete La. vorzuziehen. So besonders I, 5 (p. 5. 1. 12), wo mit P. יקולון zu streichen und zu lesen ist: וכדלך אלהכמים יכיר,לן אלך, ebenso Ibn Tibbon : וכך היו החכמים מגניים וכו׳. Auch sonst hat Ibn T. hin und wieder bessere Lesarten bewahrt. So IV, 4 (p. 29, 1. 10 v. u.): יעני אן יראת י״י ת נגר פי דיל אלענוד,, dafür ibn T.: כלומר שיראת השם תמצא בשולי הענוד,, also תוגר; V, 3(p. 41, 1. 12) sagtM., dass wenn auch bei

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