Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 49 (1905)
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 377 (sequence 12)
- Language
- German
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Besprechungen. 377 לצאחב אלשרטה אבי הארון בן עזרא♦ Wir ersehen hieraus. 1). Dass der eigentliche Name Isaak lautete, was auch der Kunja Abu Ibrahim entspricht, wahrend der Vatersname Joseph schon aus dem von Brody in Monatschrift XL, p. 33—35 veröffentlichten Gedicht des Mose ben Esra an I. B. Z. 16 hervorgeht. 2). Dass I. B. in S a r ag o s s a, nicht in Lucena wirkte, wie St. an unserer Stelle annimmt; dieses beruht jedenfalls auf einer Verwechslung mit dem älteren Namensgenossen des Verf. der Muwäzana, der nach Mose b. Esras Kitäb al־Muhädara, fol. 31b in Lucena wirkte. Es wäre dies auch dadurch ausgeschlossen, dass I. B. ein Schüler des Levi Ibn Al-Tabbän war, der ja nach Abr. Ibn Esras Liste im Mosnajim, in Saragossa wirkte. 3), Dass wahrscheinlich die Muwäzana dem Mose b. Esra — hier mit seiner Kunja אבו הרון genannt — gewidmet war. Bestätigt wird dies z. T. dadurch, dass M. b. E. an I. B. ein Lobgedicht richtete, aus Anlass des genannten Werkes, beginnend mit חמודות מלשון ערב ועבר; vgl. Brody 1. C. p. 35—36. Ibn Barum wird hier auch צאהב אלשרטה genannt, also als »Polizeiminister« bezeichnet, was sehr wohl zu den von Mose ben Esra ihm beigelegten Be- Zeichnungen גביר und נשיא passt. (Vgl. meine bereits genannte Schrift über I, B. p. 5). Auch Abr. bar Hija in Barzelona, der die gleiche Stellung bekleidete, wird נשיא genannt. Es spricht auch dies Moment für Saragossa als Heimat 1. B’s, da eben in Nordspanien auch sonst Juden, wie Abr. bar Chijja, dieses Amt übertragen war. — Was nun die Benennung אב] בגכשת betrifft, so ist dies wohl nur eine Verstümmelung aus בן שת. — Zu p. 151. betr. Mose b. Esras ענק oder תרשיש. Dasselbe wird auch einigemal in den Randglossen zum Rouener Ms. von Ibn Ganäh’s Wb. zitiert. — Zu p. 153. Anzuführen ist noch: S. Horovitz, zur Textkritik des Kusari in Monatsschrift XLI 273—264 .בן, 312—321. Derselbe sucht der Übersetzung• Juda Ibn Tibbons mehr gerecht zu werden. — Zu p. 156—157. Bei Abr. Ibn Esra ist noch hinzuzufügen: Bacher, Abr. Ibn Esras Einleitung zu seinem Pentat.-Komment. Wien 1876. Ferner die Studie von M. Olitzki: Abr. Ibn Esra als Religionsphilosoph, in Mag. XVIII p. 69 — 84, 241—255. — Zu p, 157 Nr. 108. betr.Jakob b. Eleasar. Nach meiner Ansicht ist die Zeit dieses Autors von St. u. Poznanski in ZHB. II 153 fgg. nicht richtig angesetzt worden. Derselbe hat vielmehr jedenfalls wohl vor A.I.E. geblüht. Aus dem Schweigen desselben über ihn lasst sich nichts ableiten, da^dieser ebensowenig ^en vor ihm wirkenden Isaac Ibn Barün erwähnt, höchstens ihn vielleicht andeutet (vgl. meine Studie über diesen p. 9), obwohl dem Zeitgenossen Joseph Kimchi das Werk auch dem Namen nach sehr wohl bekannt war. Im Gegenteil glaube ich, dass IE. eine Ansicht des Verfasser des Kämil zitiert, wie es aus dem Komm, zu Gen. 49, 5,