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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 3 · p. Seite 373

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1905-01-01
Page
Seite 373 (sequence 8)
Language
German
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Besprechungen. 373 Dem Werke St's, das einen abschliessenden Markstein auf dem von ihm meisterhaft beherrschten Gebiet bezeichnet, glaubten wir eine derartige ausführliche Analyse widmen zu müssen, um zugleich eine orientierende Übersicht über die Hauptmomente dieses so wichtigen Literaturzweiges zu geben. Es mögen nun hier einige notwendige Ergänzungen und Berichtigungen folgen,wobei jedoch nur das für die eigentlich jüdisch e Literatur Wichtige in Betracht gezogen wird: Einleitung II, p. XIV. Von der Annäherung an das muslimische Leben zeugen auch die Bezeichnungen von [קרא für Bibel, die Anwendung von רסול, der Benennung Muhammeds, auf Mosche, und von נבי auf David, wie bei den Muhammedanern. Zu p. XV11I: Zu den jüdischen Gelehrten, die arab. Verse in ausgedehnterem Masse zitieren, gehören auch Juda IbnBaräm, und, wohl alle anderen darin übertreffend Isaak Ibn Barün; vgl. Kokowzoffs Vorrede p. II—III; derselbe benutzt überhaupt die wissenschaftliche Literatur der Araber sehr eingehend. — Zu p. XXI. Einer prinzipiellen Opposition gegen die Anwendung des Arabischen zur Exegese begegnen wir nicht nur bei den Karäern, sondern auch innerhalb des rabbanitischen Judentums. Sonst wäre uns unverständlich, warum der Gaon Hai sich in einem Artikel seines Häwi (von mir mitgeteilt in der Studie über Ibn Barün p. 14 Anm. 3), ebenso Ibn Bal’äm deswegen entschuldigen zu müssen glauben (vgl. betr. letzteren Monatsschr. XLI, p. 120, Anm. 3). Auch gegen Ibn Barün sind, wie aus den Gedichten Mose ben Esra’s an ihn, wegen seiner sprachvergleichenden Methode viele Angriffe gerichtet worden (vgl. meine gen. Studie über Ibn Barün p. 5). —־ Zu p. XXV. Zu den Juden in christlichen Landern, die vor dem XIX. Jahrhundert das Arabische erlernt, oder doch wenigstens benutzt haben, könnte man wohl auch Isaac Euchel rechnen, der in seinem Biur zu Mischle bisweilen auf das Arab. verweist (Vgl. hierüber Schmiedl, Monatsschrift XL1X, p. 219 fgg.). — Zu p. XXIX. Zu den arab. schreibenden Sprachgelehrten gehört auch Jacob b. Eleasar, der vor Tanhüm anzusetzen ist. (Vgl. über ihn weiter unten). — Zu Kap. VIII, p. XXX unten, betreff der Nachahmung arab. Titel, bei jüd. Autoren, vgl. meine kurze Zusammenstellung, in der genannten Studie über Ibn Barün p. 6. — Zu X, p. XXXIII. Bezüglich der von den jüd. Schriftsteilem verwendeten Sorgfa!t auf den arab. Stil ist besonders hervorzuheben der Gaon Saadia, dessen guten arab. Stil der arab. Schriftsteller Makrizi vornehmlich rühmt (vgl. De Sacy, Chrestomathie arabe T. L). Oefters finden wir in Saadias Kommentarien, die Bemerkung, dass er eine Wendung so übersetzt habe, wie sie dem arab. Sprachgebrauch sich anpasse. Betreff der manchen jüd. Autoren zu-

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