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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1904-09-01 · Heft 9-10 (September 1904) · p. Seite 566

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
48 (1904)
Issue
Heft 9-10 (September 1904)
Article
Nominalismus und Realismus bei den arabischen und jüdischen Religionsphilosophen
Date
1904-09-01
Page
Seite 566 (sequence 13)
Language
German
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566 Nominalismus u. Realismus bei den arab. u. jiid. Religionsp hil. In gleicher Weise wie der Satz von Sein und Nichtsein der Achwal, wurde auch, wie es scheint, die weitere Bestimmung, dass die Achwal weder gewusst noch nicht gewusst werden, missverstanden. Den richtigen Sinn gibt hier gleichfalls Plato an die Hand. Nachdem von ihm nachgewiesen wurde, dass das Seiende als Drittes zu setzen sei neben der Ruhe und Bewegung, zeigt er die Schwierigkeit, die sich aus dieser Annahme ergibt Wenn es nämlich seiner Natur nach keiner von den beiden Gegensätzen ist, wie soll man es dann begreifen. Wenn sich etwas nicht bewegt, wie sollte es nicht ruhen? Oder was auf keine Weise ruht, wie sollte sich das nicht bewegen1)? Man kann sich also das Sein nicht distinctes de tout alliage separable ou inseparable. Le noir, par ex. ne devient pas une chose complexe par sa propriete d’etre noir: il n'est ni un, ni plusieurs, ni reel, ni non-reel, ni general, ni partiel, ni comrnun, ni particulier, ni une categorie quelconque, en ce sens qu’une de ces categories en constitue la realite intrinseque. Au contraire le noir, en tant qu’il est noir, n’est rien au delä, et Funite, la pluralite etc. sont des attributs, dans Falliage desquels le noir existe distinct. Si Fon pretendait qu’une de ces categories etablit la nature du noir, il s'ensuivrait que le noir ne pourrait exister que dans cette meine categorie. Il est donc impossible de dire du noir qu’il est un, plusieurs etc. mais seulement qu’il est noir«. Es ist nicht klar, welchen Zusammenhang die Stelle hat mit dem, was bei Schmölder vorangeht, ebenso lässt sich nicht entnehmen, in welchem urspriingliehen Zusammenhang sie in der Schrift steht, aus der Schmölder die Stelle entlehnt hat, nur so viel sehe ich, dass sie von Schmölders zitiert wird in dem Artikel, in welchem er von der Chal-Theorie handelt. Einen prägnanten Sinn erhält die Stelle, wenn man sie mit der Erörterung Plato’s im Sophisten in Verbindung bringt. Nach den Schlussworten könnte es scheinen, als ob die bereits erwähnte Ansicht des Antisthenes wiedergegeben werden sollte, bei genauerem Eingehen jedoch zeigt sich, dass bloss die Ansicht Platos gemeint ist. Das Schwarze für sich betrachtet, ist bloss das Schwarze, alles Andere ist es bloss durch Teilnahme, folglich auch von den Begriffen verschieden, die von ihm ausgesagt werden können. ף V. 250: 0סלX S7j ^p7) tyjv (kxvota.v sti Tpswstv tov ßoiAopisvov svapY®? Tt 7rspl auTou (nämlich das Sein) ^ap’ ix.utco ßsßauo-a<78׳*a1; . . . , zi ךap tl (jL7i /uvsTTca tz&s 06% s7T7)xsv; 0־־ to [/.״/)Sapi.CO? i(7T0g 7r0)£ oux au xtvsYTat;

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