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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1904-04-01 · Heft 4 (April 1904) · p. Seite 198

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
48 (1904)
Issue
Heft 4 (April 1904)
Article
Die Maultiere und die Wagen des Patriarchen Jehuda I.
Date
1904-04-01
Page
Seite 198 (sequence 6)
Language
German
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198 D*e Maultiere und die Wagen des Patriarchen Jehuda I. ohnehin nicht an, auch nur daran zu denken, dass das Pferd an einen Wagen gebunden wurde, der von Rindern gezogen ward. Nun ist es sehr beachtenswert, dass, während der letzte Teil ולא את הלובדקים לגמלים die beiden Arten angiebt, die nicht mit einander eingespannt werden dürfen,, im vorhergehenden Satze weder der Esel, noch das Maultier, sondern קרון steht. Dieses zeigt aber, dass קרון von Eseln oder Maultieren befördert wurde. Für die letzteren spricht auch die Baraitha in jer. Berach. V, 9 a, 54: Wenn jemand auf der Strasse oder dem Marktplatze betet, הרי זה מעביר מפני החמור ומפני הקרון ובלבד שלא יפסיק את תפלתו, darf er einem Esel und einem קרון ausweichen, er unterbreche aber sein Gebet nicht1). Wir finden jedoch den קרון auch neben dem Kameele genannt. Wir lesen nämlich in einer Baraitha in b. Pessach. 94a: היה עומד חוץ למודיעים ויכול ליכנס בסוסים ובפרדים יבול יהא חייב תלמוד לומר ובדרך לא היה, והלה היה בדרך. היה עומד לפנים מן המודיעים ואין יכול ליכנס מפני גמלים וקרונות המעכבות אותו יכול לא יהא חייב, תלמוד לומר ובדרך לא היה והדי לא היה בדרך, jemand befindet sich vor dem Pessachfeste diesseits der für die zum Pessach Verpflichteten als Grenzort bestimmten Stadt Modeim, er kann aber wegen der Kameele und Wagen, die den Weg verlegen, nicht nach Jerusalem sich begeben2); ב) Tos. Berakh. III, 20 hat statt dessen : הדי זה עובד פני׳ חמור ופני חמר ופני קדר אינו מפסיק. Schwarz in seiner תוספתא I, p. 14, Note 24 entscheidet sich für den Wortlaut der Tossifta; aber die von ihm angeführte Mischna Baba mezia VI, 1 : שבר את החמר ואת הקרה להביא פרייפרין zeigt, dass der Eseltreiber und der Wagenlenker neben einander genannt werden. Diesen beiden entsprechen aber der Esel und der Wagen, wie sie die Baraitha im jerus. Talmud hat, und die To״ ssiftastelle muss ursprünglich gelautet haben: מפני החמור ומפני הקרון ומפני חמר ומפני קרר אינו מפסיק. 2) In Cantic. rabba 4, 2 lässt R. Jassa Gott Folgendes sagen: Öffnet mir eine so kleine Öffnung der Busse, wie die Spitze einer Nadel und ich öffne euch Eingänge שיהיו עגלות וקרניות נכנסות בו, dass Wagen durchgehen können. Damit wird die Weiteste Öffnung be~ zeichnet, weil Wagen nur durch ein Tor fahren können. Sie verlegen mit ihrem Umfange die Strassen. Vgl. Tos. Ahil. XVIIF, 5. -

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