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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1904-03-01 · Heft 3 (März 1904) · p. Seite 179

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
48 (1904)
Issue
Heft 3 (März 1904)
Article
[Rezension]
Date
1904-03-01
Page
Seite 179 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Besprechungen. 179 druckfertigen Copie Neubaueds uns schätzenswerte Mitteilungen aus dem umfangreichen Werke zu geben. Im 1. Abschnitt schildert Bacher, soweit das knapp bemessene Material reicht, die Lebensumstände Tanchüm’s, der hauptsächlich in Paiaestina — von ihm Schäm Syrien genannt, — und vielleicht auch zeitweise in Aegypten gelebt hat, wobei die vom Recensenten früher angenommene Blütezeit des Autors um 1260—1270 wol festzuhalten ist, ferner seinen Bildungsgang, der ihn ein reiches Mass von Wissen in allen Fächern sich aneignen Hess (p. 6—23). In Abschn. 11 wird T’s Verhältnis zu Maimunis Werken besprachen (p. 23—29), im Abschn. III das zum Aruch, den er vielfach anführt und berichtigt, ohne jedoch den Verfasser mit Namen zu erwähnen, und dem er mitunter aber auch sklavisch folgt (p. 29—34). Abschn. IV handelt von den Beziehungen zu Ibn Ganäh, dem er zuweilen widerspricht, und dem er besonders in der Vergleichung des Hebr. mit dem Arab. folgt, (p. 34—40). Im V. Abschnitte werden sonstige im Murschid vorkommende Autoren genannt, von denen unter Anderen auch der Verfasser des Kämil, Jacob b. Eleasar ausToledo, zu nennen ist1) (p. 40—44). Nun bietet uns Bacher im Abschn. VI. (p. 44—65) eine ausführliche Analyse des Wörterbuches, besonders an der Hand der sehr interessanten Einleitung, v/obei festgestellt ist, dass der Autor über seine Absicht, ein Hilfsmittel für Mamuni’s Mischne Tora zu schaffen, weit hinausgegangen ist, indem er die vormaimunischen Halachoth berücksichtigt, besonders aber den Wortschatz der Mischna behandelt, so dass im Grossen und Ganzen der Murschid als neuhebräisches Wörterbuch mit vorwiegenderBerücksichtigung der Halacha gelten kann (p. 52— 54). Derselbe Abschnitt schildert nun die Eigentümlichkeiten 9 Ein weiteres Citat aus dem Kämil habe ich soeben in dem mir behufs Herausgabe vorliegenden Comm. Abraham Maimunis .zu Gen. 48, 14 gefunden (Ms. der Bodleiana Neubauer 276 fol. 42 a).

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