Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 47 (1903)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Der Nomos
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 509 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2829132-2829768-2829775-2884929--32375-2884972- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
009 ‘Der Nomos in philonischer I>el011ehtun-j* dafür war, nachdem er die Aufzählung der offieiellen, dem Allgenminen dienenden Opfer II. 239 M. Anf. gegeben, darunter auch der Opfer des י״ר gedacht, dazu ihre Ordnung wunderbar genannt, nach den damit erregten Erwartungen schon nach Darlegung des Sabbathopfers das Thema der z,orr/l d״y7׳a!,, wie er die offieieLIen Opler nennt, fallen lässt und bis zum Schluss dos Buches nicht wieder aufm mm t. Ob gar vor נדל:! to'jtcov Üiv.Xzyvhl; ein Ausfall anzunehmen ist? Das nächste und auch für Pliilo den Beigen der jälir• liehen Feste schliessende Fest ist: ' Eopvr, üzr.voW das Hütten fest. ״Es ist das letzte“ sagt, er kurz zu Anfang des demselben gewidmeten Abschnittes (1)0 Sept. II, 197 M. Cap. XXVI Tisch.), ״es fällt״, heisst es daselbst gleich darauf, ״genau in die Zeit der Herbst״ Tag״ und Nacht- *deiche“. Dass das wieder symbolische Bedeutung bei dem Unsrigen haVgenügt hier kurz anzudouten. Seiner allgemeinen Bedeutung nach ist ihm das Fest von agrarischem Charakter, ein Danktest Gott zu Ehren als dem die Saaten zur Reib* Bringenden, liier dem Schriftwort, dem pcntateuchischen Standpunkt viel eher gerecht werdend; nicht nur dass ר,; האכיף, der andere Name des Festes, den durchgängig der Exod. dafür hat, nichts ,anderes bedeuten kann, auch das Urgiren des Moments, dass das Ilütienfcst zur Zeit der fröhlichsten Los»• zu feiern ist im Levit. und das Gebot von Lu lab an derselben Stelle führt darauf. Schwerlich wird man MaimunTs Erklärung More III, 43 a. Spl. glücklich finden, der auch darin ein geschichtliches Gedenken erblicken will, die Erinnerung an die überstandone Wüsten Wanderung und die Gewinnung von fruchtbarem Land. Besonders bemerkenswert!! nach der allgemeinen Seite hin isl’s, dass bereits Philo die Zusammenordnung von Passah, Schabuoth, Succoth zur Drei« gruppe von Festen kennt, wie das paläst. שלש רגלים dies ist. De Vict. II. 239 M. bei Gelegenheit der Opfer sagte er zusammenfassend von diesen al Totcä zatpot; fopTwv. Er weiss auch, dass es Wallfahrtsfeste sind, De Monarchia L. II. §. I ed. R. II. 22.3 M. Die Stelle verdient wörtlich hergesetzt zu werden: ״Zahlreich von zahlreichen Orten her, kommen sie über Land und Meer, von allen Himmelsgegenden, zu jedem Feste nach dem Tempel, gleichsam einem Asyl vor der Vielgeschäftigkeit, dem Getümmel dea Lebens, Ruhe zu finden und befreit von Sorgen7