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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 6 · p. Seite 501

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 6
Article
Der Nomos
Date
1903-01-01
Page
Seite 501 (sequence 12)
Language
German
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Der Nomos in philomsclu'r Beleuchtung. 501 liehe •Opfer dieses Tages auch nach talinudischor Auflassung ein קרנן חודה, als zur Erntezeit,. Die ganze Zeit, da Tempel und Tempelritual bestand, die dieser Auflassung von agrari־ schein Charakter des Wochenfestes forlwahrend Nahrung geben mussten, scheint auch dieselbe herrschend geblieben zu sein. Erst die Boraitha Tract. Megilla 31a, wie die dieselbe nur in abgekürzter Fassung enthaltende Tosil'ta Meg. Per. 4, Abs. 5 ed. Z., Stellen, auf die mich der altere Brunn gesegneten Ami. aus dem reichen Schatz seines talmudisehen Wissens aufmerksam gemacht, zieht auch das geschichtliche Moment der sinaitischen Offenbarung in den Ideonkreis unseres Festes hinein. Aber auch da, in der mischnischon Zeit, wie ein uäheres Eingehen auf diese Stollen zeigt, ist die Sache noch durchaus controvers; diu Auffassung von Scliabuoth als Offenbarungsfest ist eine Anschauung, clio sich nur ganz allmäh־ lieh im religiösen Bewusstsein ansgebreitet. Stereotyp ist sie jedenfalls ]licht vor der amoraischen Zeit geworden. Erst da, wie Besuch. 68׳b, hören wir von einem R. Kleasar הכל טורי׳ נעצרה דבעיגן :טי לבם ט״מ יום שנתגה בו הודה הוא, von da aus diese ganze religionsgesch. Entwickelung weiter hinaufnicken wollen, wäre nichts als vage Hypothese, ohne jeden wissen־• schaftlichen Werth. Es wäre ein Anachronismus, hoi Philo schon eine solche geschichtliche Bedeutung des Wochcnfestos suchen zu wollen. Indem er aber nur eine Bedeutung kennt, ist. er andererseits wieder reich an Erörterungen, Deutungen, der Einzelheiten des Festopierrituals; dies die Stärke der alexandr.-jüd, Beligionsphilo.sophie. Dafür, dass es fertige Brote, nicht wie das gewöhnliche Mehlopfer, für das הטין האפבה bei den שהי הלהב של ע׳, auch dass es zwei Brote sind, für alles und jedes bat er eino Deutung, wie dass damit, der Höhepunkt der Vegetation in freier Natur drausson, die dai über empfundene Freude der Seele angedeutet werde und für Vergangenheit und Zukunft zugleich gedankt werde. In halachischer Hinsicht giebt er für den Widerspruch des.הטי;האפיגד und der Bestimmung Lev. 7, 11, die dasselne verbietet:, wenn es überhaupt ein Widerspruch, da schon der nächste Vers des;קרי ראשיה, bekanntlich von den'Affen auf שהי הלחם של-ע׳ bezo־ gen, dies dafür ireigiebt, wie dem auch sei, ob Ph. wirklich den Widerspruch, hier gefühlt, indem er diese Beziehung auf שתי הלחם של ע׳ ja noch nicht wissen musste, er giebt eine Lösung, die genau der Halacha entspricht, sinnig die Erklärung gebend, dass es hier nicht sowohl um מנהרת שיש

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