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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 6 · p. Seite 487

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 6
Article
Die Wiederherstellung Israels unter den Achämeniden
Date
1903-01-01
Page
Seite 487 (sequence 7)
Language
German
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Die Wiederherstellung Israels unter den Achämeniden. 487 "בד״ס לשדי הערים. Vers 44 setzt also vielmehr deutlich <li• Bestimmung von 10, 39 voraus. Es wird dies hier nur darum wiederholt, weil die Bestimmung von 10, 39 durch die hier genannte Verordnung von der Beaufsichtigung in den Städtemagazinen ihre Verstärkung erhalten hat. N e h. C a p. 13. Neh. c. 13 steht mit e. 12 ebensowenig im Zusammenhang, wie mit irgend einer anderen Erzählung dieser beiden Bücher. Die Versuche der Exegeten, diesen Bericht entweder Esra c. 10 oder Neh. e. 10 anzuschliessen, sind voller Widersprüche. Neh. 13 gehört den Memoiren Nehemias an und stellt nur ein kleines Bruchstück einer grossen vorangegangeiien Erzählung dar, nämlich die Ereignisse aus der Zeit nach der zweiten Rückkehr Nehemias. Die nähere Bezeichnung "ביום ההוא// Neh. 13, 1 ist also dem Zusammenhänge nach nicht aut* die Feierlichkeit von Cap. 12, sondern auf die mindestens 13 Jahre später vorgenoinmene Wiederherstellung der Tempelordnung (Neh. 13, 23 31) zu beziehen. Sicherlieh wird in den fehlenden Thoilen der Nehomiamemoircn vieles über die Wirkung Nehemias während der..12 Jahre seiner ersten Anwesenheit in Jerusalem berichtet gewesen sein, wie in den fehlenden Theilen der Esramemoiren nach Esra 10 Vieles über die Wirksamkeit. Esras während seines dreizehnjährigen Aufenthaltes in Jerusalem vor der Ankunft Nehemias. Aber gerade dieser abrupte Zustand zeigt wie kaum etwas anderes, mit welcher Treue und Gewissenhaftigkeit der oder die Sammler dieser Bücher gearbeitet haben. Soweit die zur Verfügung stehende Tempelehronik reichte, um die Berichte zu ergänzen, geschah dies, wo die Quelle aber versiegte, liess man die ursprünglichen Berichte ganz unergänzt, auch wenn sie noch so zusammenhanglos und ohne jegliche chronologische Verbindung blieben. Wie wäre sonst das absolute Fehlen jeder Spur über den Verbleib eines Serubabel, eines Esra und eines Nehemia zu erklären*? Diese grossen Lücken in der Geschichte Nehemias lassen einer dichterischen Phantasie einen grossen Spielraum, und Rabbiner Gelbhaus aus Wien hat sich 1902 ia seinem Büchlein ״Nehemias“ daran gemacht, eine Schluss-* geschickte zum Buche Nehemias zu combinieren. Wie er

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