Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 47 (1903)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Über Abraham bar Chijja's "Buch der Enthüllung"
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 462 (sequence 16)
- Language
- German
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lieber Abraham bar Chijjas Buch dor Enthüllung. 162 kennen sich in Uebereinstimmuug mit der Schrift zu der Lehre von der Endlichkeit der Zeit1); sie unterscheiden sich von einander nur darin, dass einige von ihnen eine bestimmte Zeitgrenze angenommen haben, mit der der Weltbestand aufhören werde, die anderen eine solche Zeitgrenze nicht an* nehmen. Von diesen wieder sind die Einen der Ansicht, dass, nachdem alle der Möglichkeit nach vorhandenen Dinge zur Wirklichkeit gelangt sein wurden, die Zeit endgiltig auf- צריך ייאש ואין סורר, ורה,ירדים על ד: תה זקר. הרדיו 1 י—•' 1 JK 'א‘ ריב בכה בזובנים לצאת ב־ בזה שיש להב בוף, ואב יש להב ן ברכה למעשר בו? ותכלה ואב :אבי שאין אשי בכה.לצאת למעשר אין לרב בו? ואב דבי וזר י־ר־״יר!ידיי*־. דורות שכל ך, .,"יifR ii־ 7»׳<׳ בירור יפר שרזבן יש קרבוני ואין לו ראש לעזלש התחלה אבל הזבן שבורר ש רז מ; יש לו ו :ך יש בארמית העולם מ־ ... <י אי1 ף יוצא רייא בעניי; רה: אב.־•• כל דבר שאין לו בר ע בביני ב ים כ ל רנבראי: וכל אנשיי בד לעביר עליו. י רבדזוב ויתברר לנו בז דירי מעשר ריו גלייב לב: בר־ ותבלה יד.־־ במובן לדם; צא־ לזבז תכלה נהיה אוסר שהגברא•: א ■ז אין לה= י׳ י י ■ *< וד כיי־חב לצאר י־‘ ׳».I« * ■S רגבראות אד;ביר לנו בררויאר רזו ל ר דש ה. הל י וצא י ־,יא ואינה מנעת L.,. - אנו באיב ב׳ יזיד^ר- י- י < u ׳ ׳־*- י י-י׳וי־? בפני שכל היוצאין לבעשר הן יוצאי; כזבן וא־1 ר־,ז-׳ו Diese buchst auffällige Beweisführung, die von der Voraussetzung ausgellt, dass auch das Wissen Gottes sich nicht über das Unendliche erstrecken könne, erinnert an die die Lehre des al-Nazzam von der uiiend* liehen Theilbarkoit der Körper bekämpfende Ansicht dos Abd al־Kähir al-Bagdädi, nach der aus demselben Grunde, dass Gott »las Unendliche nicht wissen könne, die Annahme von Atomen zu verwerfen sei (Vgl. Schreiner, Der Kalam in der jüdischen Literatur, Berlin 1895, S. 9, A. 3. Vgl. auch Simon ben Zemach Dnran’s Magen-Abot, Livorno 1785, III, 1 S. 31 a). Ebenso kann es nach den Mutakalimun auch ein Unendliches in der Aufeinanderfolge nicht geben (Vgl. Maimonides More I, 73, II Einleit.; Guide I S. 416, II S. 28). Maimonides selbst spricht bekanntlich die Ansicht aus, dass die Ding»' a posteriori kein Ende zu haben brauchen (More II, S. 9, Guido II, S. 222. 224). Aus dor hier ausgesprochenen Ansicht A. b. Ob's erklärt sich vielleicht auch die Bohauptung im Hegjon ha־Kefesch, dass alles, was die Vernunft für möglich anerkennt, einmal von der Möglichkeit zur Wirklichkeit gelangen müsse Vgl. Monatsschrift 1900, S. 205. ,בנלת המגלד foL 181b: יייריו לדבריהם כל יצירי רעולם עומרים בכה והשם מוציאן למעשר עד שיכלה כל מר שהוה בכה, Das. fol. 187 b: ושכל הנבראים העומדים בכח יד,יו נשלמים לצאת למעשר ביוב השביע/ s) Danach scheint A. b. Ch. nicht zu wissen, dass Aristoteles, den er einmal das Haupt der Weisen nennt (fol. 209 a), die Ewigkoit der Zeit gelehrt habe.