Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 47 (1903)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Die Paulinische Lehre vom Gesetz
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 422 (sequence 6)
- Language
- German
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׳* ־,::■ ■*<*!•;•■־.!• •*״r־;<•׳.v־1!״*.:־.irr־^1^1r:r־<׳M_־־.-A•.׳:.*.״,r^j-Ä^^ir 422 Die Paulinische Lehre vom Gesetz. Gunsten des Gesetzes gewendet wird, — während der Apostel Paulus, seinem Zwecke gemäss und wohl auch seiner nunmehrigen Empfindung nach, auf demselben Wege — und dies ist für 118 ע hier das Wichtigere — zu dem entgegengesetzten .Resultate gelangte. II. Das Gesetz und die Sünde. Paulus kommt auf das im vorigen Capitel behandelte Thema vom ״Fluche des Gesetzes44, wie oben bereits fluchtig bemerkt worden ist, nicht wieder zurück. Er scheint darauf selber kein besonders grosses Gewicht gelegt zu haben. Und zwar weder für die Lehre, dass das Gesetz nicht rechtfertige, noch auch für die von der Aufhebung des Gesetzes durch und in Christus. Stehen ihm doch für Beides noch gar manche andere Beweise zu Gebote. So für das Erstere gleich vornan im Galaterbriefe, 2, 1(> die Anspielung auf Psalm 14b, 2b: ״weil aus Gesetzeswerken nicht gerechtfertigt werden wird, was Fleisch heisst1). Ferner Rom. 2, 24 und 3, 9 —19 die zwar einseitige, im Ganzen aber nicht unglückliche Verwertung von Jes. 52, 5 und Ps. 14, 1—3 zum Zwecke des Nachweises der allgemeinen Sündhaftigkeit, speciell auch der der Juden, wie Paulus scharf betont, inwiefern sie selbst das Gesetz (zum Theil) nicht halten, Letzteres somit erfali L'ungsgomä.ss überhaupt nicht rechtfertigen kann. Weiterhin versucht es aber der Apostel, dasselbe uns auch noch auf eine andere, dialectisch-philosophirende Weise begreiflich zu machen. Nämlich, der für ihn feststehenden, theologisch und, wie wir gesehen haben, auch historisch begründeten Thatsache, dass das Gesetz Niemand zu rechtfertigen vermöge, steht die andere Thatsache gegenüber, עקיבא מהלכי• בדר :ב*- היד. ר״ג רד* אלעזר ב׳ עזריה דר• יהושע והתחילו בוכי] וי*׳ עקיבא משחק etc. An einem anderen Orte, Sanhedrin <15 b, ist es l־ü Akiba, der da weint: ייכשהיה ר״ע מניע למקרא לה היה בוכה s. auch Abod. sar. 10 b (17 a; 18 a): במה רבי ואמי יש קינה עולמו בשעה אחת etc.; Sanh. 103 b: ר׳ יונתן כי הדה מט״ ל הא י קרא הוד. בכי. x) Cf. Rom. 3, 20, 11£7מ?. (an beiden Stellen), gegenüber £tov הל חי des griechischen und hebräischen Textes, dürfte wohl mit zu den ab sich t liehen Aenderungen gehören; vgl• Vollmer a. a. 0. S. 43 Aura. 1.