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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 5 · p. Seite 403

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 5
Article
Der Nomos
Date
1903-01-01
Page
Seite 403 (sequence 5)
Language
German
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IRI
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Der >!'omos in jiliilonischer Delcuchtung. 403 d.*r Betreffende mich nur einen Tag vorher in Knechtschaft g׳Tathen wäre, w'jth: <52 y.77600:' bis II, 21)1 ff. Originelles bietet speciell dieser Abschnitt nicht bis auf die 1 iegriindung des תעניק תעניק לו. Renn, dass sich Ph. bemüht, das SklavenVerhältnis in ein einfaches DienstverlniItnis, das des gemietheten Arbeiters, umzndeuten, daraus auch die weiten‘ Conseijuenz zu ziehen, dass der Herr seine Recht(» nicht überschreiten darl, als begründet du red 1 di(‘ Stellung rines im Uebrigen freien Arbeiters, hat sein hinlängliches Analogon im Xomos selbst, wie eben liier Deut. 15, 18 u. Lev. 05, 40. Dagegen Philo’n ganz eigen mag die Begründung des vorerwähnten העניק תעניק לו sein. Er sagt darüber wörtlich wie folgt: ״es wird dir, dem Herrn, nur zum Ruhme sein, wenn der frei zu lassende nicht arm dein Haus verlässt, sondern mit dem Nöthigen von dir versehen wird, damit er nicht aus Mangel genöthigt sei, seine Freiheit abermals zu verkaufen, wodurch nur deine frühere Wohlthat, die du ihm mit der Freilassung erwiesen, wieder aufgehoben würde. Phil. ed. ,risch. XII. a. Sept. Man wird nichtbestreiten können, dass die Erklärung etwas Ansprechendes hat. Ren Abschluss in der Reihe dieser nach Philo unter das Sabbatgesetz fallenden socialen Ordnungen bilden für ihn Brachjahr und Jobei. Yon diesen wTührt besonders das Gesetz über Brachjahr bei Ph, eigenartige Beleuchtung. Er stellt sich damit geradezu als geistigen Vater einer heute, wenn auch nicht gerade bei Tlieoiogen, aber bei Historikern, Medicinern, Xntionalükonoinen weit verbreiteten, den Schein von ’Wissenschaftlichkeit annehmemleu Auffassung von mosaischer Gesetzgebung dar, die in ihr neben dem eigentlich Dogmatischen und Ethischen wesentlich andere ■Momente unterscheidet, unter welchen die sanitären und jetzt auch die agronomischen eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Das Interessanteste dabei ist, dass er unter den Alten damit nicht allein steht; wie weiter zu zeigen sein wird, besteht liier wieder einmal U ehe rein s tim numg zwischen Philo und Maimonides. die IIanptsteile bei Philo, das Literarische voran zu erledigen, ist hier De Sept. II, 286 M., § 10 ff. ed. Richter, Philon. Tisch. XIII, wenigstens was die Ausführlichkeit der Behändlung dieser Materie betrifft; wesentlich ergänzt wird sie durch die Bruchstücke bei Eusebios Praep. Evung. *VIII. 7, wiihrend die dritte hier in Betracht kommende Stelle, De Execr. II, 435 M, § 8 ed. Rieht, kaum mehr als eine poetische, von 26*

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