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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 4 · p. Seite 341

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 4
Article
Die aharonidischen Geonim Palästina's und Meschullam b. Mose aus Mainz
Date
1903-01-01
Page
Seite 341 (sequence 2)
Language
German
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Die aharonid. Geonim Palästinas u. Meschullani b. Mose a. Mainz. 341 jntliar sagt nicht in ,welchem VerwandsehaftaverhäitTiiKSO Joseph und Elia zu einander standen, auch nicht, von wem sie abstammten. Aber in einem Fragment vom Jahre 105ö wird ein אליה הנהן בן ... שלמה ראש ישיבת גאון יעקב erwähnt (Saadyana, 81, n. 1), und daraus darf man wohl schliessen, dass Joseph und Elia die Söhne eines Salomo ha-Kohen waren, der Vorsteher der palästinensischen Schule war. Bacher meint, dieser Salomo wäre Salomo b. Jehuda gewesen, der 1046 Vorsteher der Jeschiha in Jerusalem war. Ich halte diese Vermuthung für ausgeschlossen, denn Salomo b. Jehuda war nicht Koben. Er wird an zwei Stellen genannt, ohne dass ihm das Epitheton Koben beigelegt wäre. Er kann daher nicht der Vater des Joseph und des Elia ha-Kohen gewesen sein. Die llauptquelle für Salomo b. Jehuda ist eine Nachschrift zur Chronik der Qeonim, welche Jerachmcel bringt. Sia lautet bei Neubauer, Anecdota I, 178 : ואחריו רב צמח, ואחריו רבעו משה. וכן רב יהרדה זציל בנו <אביו?) של n יצהק חנניה ריש מתיבתא אביו של רבגא שרירא שהוא עתה ראש ישיבת בבל. ואחרי רב שרירא היה רב האי בנו. ואחרי יב האי לא נתכנה ראש ישיבה בבבל כי אס ראש גלות ושמו רב הזקיה שהוא עתה ראש, והוא בבית דוד ובנו רב דוד י״צ ורבי׳ שלמה בר יהודה ראש ישיבת ירושלס עיר הקודש . . . Salomo b. Jehuda wird hier nicht als Koben bezeichnet. Er kann daher nicht der Vater Joseph* 8 und Elias gewesen sein. Auch die Zeit würde nicht gut stimmen. Salomo b. Jehuda war 1046 Vorsteher der Schule in Jerusalem, und Joseph starb nach vielen Widerwärtigkeiten von Seiten Dan. b. Asarja's im Jahre 1054; es bleibt also keine Zeit für die Thätigkeit Josephs und seine Erlebnisse mit Daniel. Salomo b. Jehuda war ein Zeitgenosse Josephs, nicht aber dessen Vater. Vielleicht ging Salomo b. Jehuda nach Palaestina auf die Veranlassung Daniels, der ihm ursprünglich die Stelle Josephs übertrug, bis er (Daniel) dieselbe später sich aneignete. Die zweite Steile, wo Salomo b. Jehuda erwähnt wird, ist ein an ihn aus Egypten gerichteter Brief, abgedruckt in den Mittheilungen aus der Sammlung der Papyrus Erzherzog Rainer vom Jahre 1892. Auch dort wird er nicht Kohon ger annt (s. R. d. E. j. XXV, 272); wir dürfen daher keineswegs Salomo b. Jehuda zu den aharonidiseben Geonim Palaestin&’s zählen.

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