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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 4 · p. Seite 315

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 4
Article
Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther
Date
1903-01-01
Page
Seite 315 (sequence 27)
Language
German
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Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther, 315 birinj,, arm. Lehnw. b'rinj aus ai. vrihi ״Reis“. Aus dom Griech. stammt wiederum arab. aruz, arm. oriz, lat. orvza, dtsch. : Reis. ad j>. 44. התך, ap« *Hanta ka ״Läufer“ ist hier nicht wörtlich zu nehmen, sondern ist ebenso ein Apellativum wie die griech. Personennamen Apooia:, Apousu;, Apouoc, Apv/.ov. ad p. 57 Nr. ה יל ist nicht. altirain׳ sondern */. Nr. 10 כ ist nie altiran. c, sondern stets k; טטוכן (Var. טומכן) — altiran. ■mumukana von muk — mue, vgl, ai. moka, phl. nick ״Schuhe“. ad 64, Z. 2. Das altpers. franifitar ist die wörtliche Uebersetzung der assyrischen Bcamtenwürdo belu tomu aram. בעל׳■ טעם• ad 65. Das Verb. ניטא hat nicht durch persische Ein- Wirkung die Bedeutung ״heiraten“ erhalten, tondorn diese begriffliche Entwicklung ״entführen, heiraten“ weist auf die alte indogermanische und semitische Sitte des Frauenrauhes hin, vgl. den Raub der Sabinerinnen u. ferner im Alt. Tost. Richter 21, 20 23־־. In p. 69—71 habe ich naehzuweisen gesucht, dass die persische Münze Dareikos auf babyl. DarTku zurückgehe. Nun ist auch ׳die Form Azpizoc belegt, vgl. C, I. G. I, 1511, 2. 15. 22; 1571, 14; und bei Ilerondas. Xenophon, Kyrop. V, 2, 7 erwähnt die Danken bereits zur Zeit des Cyrus 1. Schon Suidas hält diese Münze für älter als Darius llystaspes, und mit Recht bemerkt Dunker (II, 667), die noch vorhandenen schweren Golddnriken, die nach dem lhiby Ion isehen, nicht wie unter Darius nach dem um ein Sechstel herabgesetzten, Euböischcn Talente ausgeprägt schon, lassen das Dasein der Dariken schon vor Darius annehmen, ad 71. assyr. darag 111ana giebt cs nicht, ad אדרכטן (p. 72). Bei der Uebernahmo dieses Wortes ins Griechische ist infolge Antritt der griech. End. 7! das ursprüngliche 0 in der Schlusssilbe geschwunden, ebenso wie gr. ovo; ״Esel“ aus Ö«7vo;, hebr. אתון (athön) ist. ad 73. ״ אספרנאvollkommen, vollständig“ ist av. asperönö ״vollständig, im Nirangisfan Farg. III bei Dannsteter vol. III, 137; phl. spurik ״vollständig“, paz. spur, np. sipari, arm. Lehnw. spar (vgl. Hübscbmann: Arm. Gr., 239). In 75—78 habe ich nachzu weisen. gesucht, dass אפרסתך und אפרסך von gleicher Bedeutung und von gleichem Ur-

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