Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 47 (1903)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 294 (sequence 6)
- Language
- German
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- Origen 2× ep/1025440
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294 Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther. vA?7׳<.)v. Nach Jahn geht dagegen?Ap׳>*T0; auf יערשיה zurück, was aber falsch ist, denii jener hebr. Name lautet in LXX ganz richtig ’I0cpa׳7׳lz (bei Lucian IcpGrt.a). או־ידתא (= ap. *Aryadata); Origenes 'A0Sat>a; syr. עדירא hat sich dem vorhergehenden Namen angeglichen; LXX:. 7.0צ ,.7/־7צ]כ7צ; armen, Sarabakha, was aut‘ gr. Xap(iy//a zurückgeht; Hieronymus: Aridatha; äthiop.׳: Sarabus. Nach Jahn ist ohne weiteres Xzpfix^a richtig, was auf die 2 hebr. Yocabeln ״ שר בךFürst in dir“ zurückgehe. Da dieses aber keinen Sinn giebt, so nimmt Jahn an, dass hierzu noch ein Verbum, etwa הטה in der 1. Person hinzuzudenken sei, wobei שר als Vokativ und Goitesname zu fassen sei und der Name so ein Gebet darstelle: ״O Fürst, zu dir nehme ich meine Zuflucht“. Wie phanfcasiereich! דלפון (= ap. Darapävan); syr. ערלבון (Fast sämtliche Haman88öhne sind mit anlautendem ע versehen); LXX: AsXocov, ״ASsXowv, Lucian: *A&X^ov, AsXotov; Origenes:; arm. Donph on; Hieronymus: D e 1 ph on; äthiop.: Dalphön, Das massoretischo דלפון ist also in LXX zum bekannten griech. Namen AsX׳p1av bezw. ,AÖsXcpov geworden, wie עצם in Jos. 19, 3 zu ’Ixgov gräcisieri ist. Um die hier augenscheinliche Ursprünglichkeit des hebr. Namens zu widerlegen, erfindet zunächst Jahn ein Substantiv חלפון und sagt dann: ״AeXcpcov halte ich für corrumpiert aus הלפון Ersatz“. פרשנדתא (= «p. Parsnodata); Origenes <I>ap(7sv5aä־£; syr. עשפירות; LXX: «Pap'iavsoTy.v, 4>a.p<7ÄW*ctzv, <1>ap-avvs7׳'wx ־/.al Nssvaw, Lucian: 4>aocav. armen. P har kn ev Eznesten; auch das Aethiop. •hat hiefür zwei Namen Pharesen, Nestain. Hieronymus: Parsandafcha, LXX ^apGravsGTTy.v ist aus *<l>apc>ttvSsv7v verschrieben, woraus zwei Namen gebildet sind <l>apsav y.zt ד.0כדד׳2\י, und diese Lesart lag auch dem armen. Uebersetzer vor, der ebenfalls dafür 2 Namen hat, 80 ׳ dass zu den ursprünglichen 10 Söhnen Ham an 8 noch ein elfter hinzukam. Originell ist hier Jahns Erklärung. ״'Nach der Form der LXX möchte i.ch mit 4PapcrstvsGTsav vergleichen פרש נצחים» Pfad des Ruhmes', ״denn t sowie S sind öfter nach s paraßitisch“. Einen solchen Satz hätte man von einem Philologen nicht erwartet; t bez. d erscheint il\q nach 8 parasitisoh, vielmehr wird sr bezw. zv in den verschiedenen Sprachen häufig zu str, bezw. sdr. So ist״ LXX lEsSpa; aus עזרא, Me^vpr.p. aus מצרים, ,Xß^Spt aus .אבי העזרי (Jud. 8,32) ,EffSpso&o^ I Chr. 9, 44 aus עזריקים bervorgeg&ngen, ebenso wie der 10c.