Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 47 (1903)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Zur Kritik des griechischen und massoretischen Buches Esther
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 293 (sequence 5)
- Language
- German
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- Origen 2× ep/1025440
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Z ur Kritik des griechischen und massorotischen Buches Esther. 293 sich verächtlichen Namen seines Bruders *״ מרסס יהZertretung Jahwes״ verunstaltet, ״um den Gottosnamen bei einem Heiden zu eliminiren“ und 80 daraus ein Unverstand* liebes *מרמססה gemacht, was dem griech. Maptxacnuct, Mapustctpi, Map(i.a<71pa entspreche. Hierbei hat aber Jahn die sehr bemerkenswerte armenische Lesart Marmasis ausser Acht gelassen, die bereits dem massorotischen פרמשתא näher kommt und wahrscheinlich macht, dass das ursprüngl. 11 sich im Griechischen dem anlautenden Conson. der folgenden Silbe angeglichen habe. Im 8yr. Text steht der corrumpierte Name עפיסות; das ע ist hier aus den ihm vorangehenden und folgenden Namen genommen, die mit ע anlauten, während aus ר sehr leicht י entstehen konnte, jedenfalls beweist dieser entstellte Name, dass der Name in den ihm vorgelegenen Texte mit פ angelautet habe. Origenes: <l>apuo<70־x; Hieronymus bat Pharmesta, und so ist auch der massoretische Name zu vocalisieren (nicht פךמ׳^זתא, denn ap. *P a r a in ais fca *ז(&ךמןז$א äthiop• Marmasa11״ ויזתא (== ap. *Vayozata); 8yr. עזות (indem ע aus וי verlesen ist); LXX: Zaß0'jX*1>y.v, Z2j־S0’jYaö־«v, Zaäo^xTo;; Lucian: ,I^a^onO־, ,l^a^couO־; Origenes Oüoa^afra; armen. Arbuthefchan, dessen anlaut. Ar aus den ihm unmittelbas vorhergehenden Aruphes, Arses genommen ist, so dass dar״ Armenische die griech. Lesart ZaßouSe&av vor sich hatte; äthiop. Zabötitän; Hieronymus. Jezafcha, indem aulautendes ו als Conjunction aufgefasst ist. Daß hebräische ויזתא konnte, wenn es unleserlich geschrieben ist, einem *ווזתא ähnlich sein, und da die Griechen, die kein v haben, das ו häufig durch ß wiedergeben, so entstand *Bou^aOotTos, das durch Silbenumstellung zu Zaßoud־ato; wurde. Lucians ’l£aO׳oud־ ist aus Ou1a$>a korrumpiert. Nach Jahn ist nur Zaßou&aToc die ursprüngliche Lesart, was nach ihm auf *״ זבודיvon Jahwe geschenkt״ zurückgeht. Aber ד ist nie gr. fiy was ich bereits bei שתר dargelegfc habe. Das 0 in ß*p£aß<0i>, wofür Lucian ßaptoiyaßviS I Sam. 4, 21 (hebr. אי כבוד), ist ebenso verschrieben wie Mapattyato; II E82% 2, 2 für מרדכי, wo sich auch die richtige Lesart MaoSoyato? findet. אדירי (= ap. *Aryaäaya); syr, אדרי (durch falsche Setzung der Punkte entstanden). Origenes ,ApiSa(; LXX: ■ Aperatfo;» ,Apcrsoc;; armen. Arses, Hieronymus: Aridai. Die griechische Lesart ist aus dem אריסי, der dem אדירי vorhergebt, entstandenen, zw, ist er ein wenig umgeänderfc worden nach den in LXX bereits bekannten Namen *,Aooroc, yAp7«3c״/K, ,Ap'jtvor,